Aber frau gibt nicht auf und lässt sich von einem schmerzhaften Fehltritt nicht davon abhalten ein paar Jahre später einen neuen Enthaarungsversuch mit Kaltwachs
Die Teilnahme an einem Tauschpäckchen hat mir die Entscheidung ob ich noch mal wachsen will oder lieber doch nicht, sehr erleichtert. Ich überlegte nämlich schon ein Weilchen, ob ich neue Kaltwachsstreifen kaufen soll, konnte mich jedoch nicht so recht entscheiden. Als mich dann in einem Tauschpäckchen eine Packung Kaltwachsstreifen von Veet anlachte, war die Entscheidung gefallen: Ich tauschte die Veet-Streifen aus dem Päckchen heraus und wagte einen (neuen) ersten Versuch.
Da stand, man solle die Wachsstreifen erstmal in der Hand aufwärmen, indem man sie etwa 20 Sekunden zwischen den Händen reibt. Dann muss der Wachsstreifen auf die zu enthaarende Hautstelle gelegt werden, und noch mal 20 Sekunden lang in Richtung des Haarwuchses glattgestrichen werden. Anschließend sollte mit einer Hand die Haut straff gezogen bzw. gestrafft werden, um dann mit einem Ruck (nahe an der Haut entlang) den Streifen abzuziehen. Bei Bedarf sollte das Ganze wiederholt werden, bis die Beine haarlos sind. Zum Glück wurde darauf hingewiesen, dass die Kaltwachsstreifen bis zu vier mal wiederverwendet werden können – hierzu wird einfach mit den schon gebrauchten Streifen der oben beschriebene Vorgang wiederholt – denn sonst wäre ich mit den Streifen bei weitem nicht hingekommen.
Na gut, informiert und theoretisch gewappnet war ich nun also. Soweit klappte auch alles ganz gut: Das Aufwärmen, anbringen und abziehen war nicht weiter schwierig. Überrascht stellte ich fest, dass die Beinenthaarung mit den Wachsstreifen bei weitem weniger schmerzhaft ist als die Anwendung von Epiliergeräten – die mag ich nämlich so gar nicht, weil ich nun mal nicht wirklich auf Schmerzen stehe und mich daher mit herkömmlichen Epilierern schwer tue.
Das Ende vom Lied: Ein Teil meines Unterschenkels ist nun dank Kaltwachs
Dazu kommt: Mein Schatz meinte ganz mitleidvoll „Das brauchst du aber nicht noch mal zu machen.“ – wie nach dem Epilieren waren meine Beine nämlich direkt nach der Kaltwachsanwendung erstmal ziemlich rot, jedes herausgerissene Härchen hatte einen kleinen roten Punkt hinterlassen.
Wieso ich mir „das angetan habe“ konnte Schatz nicht verstehen – und kommentierte vorsorglich, dass ich mir seinetwegen diese Mühe nicht machen brauche. Danke, aber es ging ja hauptsächlich darum, dass mich die dauernden Stoppel stören und das endlose rasieren.
Mal schauen, da Kaltwachsstreifen offensichlich nichts für mich sind, probiere ich demnächst vielleicht mal Warmwachs oder Sugaring oder ich nutze den den Rabattgutschein aus dem Gutscheinbuch und lasse meine Beine mal von jemandem enthaaren, der das wirklich kann



11.01.2010 09:53:15
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