Der Handschuh lässt sich am ehesten als eine Art Schmirgelpapier beschreiben, welches wie ein „Band“ über die Finger geschoben wird, um dann mit kreisenden Bewegungen die Haare sozusagen von den Beinen zu schmirgeln. Die Oberfläche des Enthaarungs-Handschuhs besteht aus kleinen Siliziumcarbid-Kristallen und ist nur sehr wenig angeraut.
Durch ein zartes Reiben auf der Haut soll das Produkt sanft und schmerzfrei die störenden Härchen entfernen und die Haut gleichzeitig peelen. Empfohlen wird, den Handschuh vorsichtig jeweils drei Mal in eine Richtung kreisen zu lassen – also drei kreisrunde Bewegungen in die eine Richtung, dann drei Mal in die andere Richtung. Dann halt weiter wandern, um irgendwann das ganze Bein haarfrei zu haben. Sanftes Bewegen des Handschuhs über die zu enthaarende Stelle muss dabei sehr (!) wörtlich genommen werden. Bei meinem ersten Versuch meinte ich, durchaus vorsichtig und sanft gewesen zu sein – war es aber anscheinend doch nicht, denn die Haut war anschließend doch ein wenig wund.
Bei dem zweiten Versuch war ich also noch vorsichtiger und rieb den Handschuh fast vollkommen ohne Druck über das Bein. Dies klappte ganz gut und hinterließ eine sehr glatte haarfreie Zone.
So ein sanftes und vorsichtiges Vorgehen hat zumindest bei mir einiges an Zeit gekostet, weshalb ich wahrscheinlich letztendlich doch wieder zum schnellen rasieren zurückkehren werde. Wer allerdings abends sowieso gerne fernsieht, kann den Enthaarungshandschuh da ganz entspannt nebenbei anwenden. Oder man wendet ihn einfach im Rahmen eines Wellnesstages an.



11.01.2010 09:53:18
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