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French-Look ist eine der beliebtesten Varianten, um die Fingernägel in Szene zu setzen. Entweder wird der French-Look sehr natürlich getragen oder frau kombiniert kräftige Lackfarben mit den weißen Spitzen. Egal wie - French sieht immer gepflegt und klasse aus.
Wer sich die Naturnägel mit French verzaubern möchte braucht inzwischen schon lange nicht mehr ins Nagelstudio gehen und dort Unmengen hart verdienten Geldes ausgeben. Das geht auch ganz einfach selbst. Hier sind 3 Möglichkeiten für daheim:
Wer sich die Naturnägel mit French verzaubern möchte braucht inzwischen schon lange nicht mehr ins Nagelstudio gehen und dort Unmengen hart verdienten Geldes ausgeben. Das geht auch ganz einfach selbst. Hier sind 3 Möglichkeiten für daheim:
1. Klassische French-Maniküre mit Lack und Schablonen
Wer ganz klassisch lackieren möchte, kauft sich entweder ein fertiges Lackset (besteht in der Regel aus drei Lacken: Basislack, Nagelspitzenweiß und farblosen Überlack) oder sucht sich den Basislack aus den Nagellackpaletten aus und kauft noch Nagelspitzenweißlack dazu (gut, wer keinen Überlack sein Eigen nennen kann, sollte den auch besorgen, aber ich gehe mal davon aus, dass die meisten ihn schon haben). Bei den Basislacken kann frau zwischen rosanen und eher nudefarbenen Farbnuancen wählen. Neben den Lacken werden außerdem noch selbstklebende Schablonen benötigt (Achtung: in den Sets sind sie zumeist schon enthalten).
Jetzt geht es ans Kunstwerk: Nachdem eurer Unterlack (sofern ihr einen verwenden möchtet) getrocknet ist, tragt ihr den Basislack auf den kompletten Fingernagel auf. Diese Lacke decken in der Regel nur minimal, das macht jedoch nichts sondern gehört zum Look. Den Basislack gut trocknen lassen.
Wenn der Basislack trocken ist, macht ihr euch daran, die Schablonen auf die Fingernägel anzubringen und zwar so, dass ihr danach eine sauber abgeklebte Nagelspitze habt. Achtet darauf, die Schablonen so aufzukleben, dass sie dort enden, wo eurer natürliches Nagelweiß beginnt und darauf, die Schablonen gerade anzubringen.
Danach schnappt ihr euch den Nagelspitzenlack und lackiert die Spitzen eurer Nägel. Wieder: gut trocknen lassen. Dann eine zweite Schicht Nagelspitzenweiß lackieren.
Nun lasst ihr auch die zweite Schicht einwenig trocknen. Als nächstes werden die Schablonen wieder entfernt. Das geht am einfachsten, wenn ihr eine Pinzette zu Hilfe nehmt (sonst passiert es euch sehr schnell, dass ihr euch die Spitzen beim abziehen der Aufkleber wieder ruiniert).
Zum Abschluss unbedingt Überlack auf die kompletten Nagelflächen auftragen – die French-Maniküre soll ja möglichst lang halten
2. French-Look stempeln
Um den French-Look zu stempeln braucht ihr ebenso wie bei der klassischen French-Maniküre einen Basislack, ein Nagelspitzenweiß bzw. weißen Stampinglack und einen Überlack. Darüber hinaus braucht ihr natürlich einwenig Stempelerfahrung (oder ihr lest einfach den Artikel Wie funktioniert Stamping? und wagt eure ersten Schritte). Dann fehlt euch bloß noch die passende Schablone, zum Beispiel die Konad-Schablone m19 oder (wenn ihr gemustertes French wie hier und hier zu sehen haben möchtet) die Schablone m45 und ihr könnt euch den French-Look ganz rasch selbst stampen.3. French-Maniküre einfach aufmalen
Wie? Ja, malen geht jetzt auch! Dafür braucht ihr natürlich Nagelspitzenstifte, die gibt es inzwischen von verschiedenen Anbietern und sie heißen beispielsweise "White Tip Pen" oder "French Manicure & Pedicure Pen".
Zur Vorbereitung tragt ihr auch hier erstmal den Basislack auf eure Fingernägel auf. Wenn alles trocken ist, kommt der Stift zum Einsatz: Erst mal müsst ihr den gut schütteln und dann den Lack in die Stiftspitze pumpen. Hört sich komisch an, ist aber ganz leicht: Ihr besorgt euch einfach eine Unterlage zum beschmutzen, stellt den Stift auf den Kopf und drückt ihn immer wieder herunter. Bei der ersten Anwendung des Stiftes kann es einwenig dauern, bis der Lack in der Spitze auftaucht und ihr loslegen könnt. Da heißt es dann schlicht: pumpen, pumpen, pumpen … und solange nicht aufgeben, bis was kommt.
Sobald der Stift einsatzbereit ist, könnt ihr damit eure Nagelspitzen betonen. Falls nötig, lasst die erste Schicht Nagelspitzenweiß trocknen und gebt eine zweite Schicht darüber. Anschließend auch hier: Überlack nicht vergessen
Mir persönlich liegt es am ehesten, die French Maniküre entweder klassisch zu lackieren oder zu stampen. So traumhaft sich die Stiftvariante auch anhört: ich bekomme es leider nicht hin, dass diese Lackierung dann länger als ein bis zwei Tage hält.
PS: Für alle, die sich mit sauberem Lackieren ihrer Fingernägel schwer tun hat Rimmel London nun einen French Manicure Lack für "Grobmotoriker" herausgebracht. Dieser hat einen extra breiten Pinsel und ist somit ganz einfach zu handhaben – ihr erkennt den Lack an der Aufschrift „Mistake Free“ auf dem Fläschchen.
Noch Fragen, Tipps, Anregungen? Dann hinterlasst einfach eine Nachricht in den Kommentaren
Tags für diesen Artikel: Anleitung, Beautytipps, Fingernägel, French Maniküre, Kosmetik, Maniküre, Nageldesign, Stamping



26.12.2009 08:55:30
Buntes French mit rosa Spitzen und Glitzer
Eine große Auswahl an Nagellacken daheim zu haben ist nicht immer von Vorteil: Bis diese Variante der French Maniküre mit farbigen, rosa Spitzen entstanden ist, ging doch einige Zeit ins Land, bis ich mich endlich mal für eine Farbkombination entscheiden
03.01.2010 16:50:22
Dezentes Nagelspitzenweiß: P2 „Miss French Pro White“
Nachdem mein alter Nagellack für die French-Maniküre einwenig dickflüssig geworden war, musste ein neuer weißer Lack her. Entschieden habe ich mich für den P2-Nagellack „Miss French Pro White“ und bin damit ganz glücklich. Im Gegensatz zu den meisten
20.04.2010 12:07:19
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