So, nach einem einmonatigen Test versuche ich mal, meine Meinung zum Manhattan Perfect Cover Make Up im Farbton Sand in die Tasten zu tippseln. Gesucht habe ich eine Foundation mit guter Deckkraft, welche Unreinheiten und Rötungen kaschiert, möglichst lange hält und am besten lange dafür sorgt, dass die T-Zone meiner Mischhaut frei von Glanz bleibt.
Gefunden habe ich mit dem Manhattan
Das Produkt selbst verspricht auf der Verpackungsrückseite folgendes:

Was mir beim Öffnen der Manhattan-Foundation direkt aufgefallen ist, ist ein parfümierter Duft – leicht blumig irgendwie. Überraschender Weise roch der Tester im Drogeriemarkt nicht danach. Aber: Der Duft ist (noch) okay, nach einigen Tagen Anwendung ist er mir gar nicht mehr groß aufgefallen.
Der Foundationswatch ist etwas größzügig ausgefallen und farblich nicht perfekt getroffen:

Ich denke aber, man erkennt auf den Fotos, dass die Foundation von Manhattan im Unterton in Richtung Gelb geht. Auch die cremig-flüssige Konsistenz des MakeUps sollte erkennbar sein.
Das Manhattan Perfect Cover Make Up lässt sich für mein Empfinden recht gut im Gesicht verteilen. Wie versprochen, ergibt es auch keinen Maskeneffekt, sondern einen sehr natürlich wirkenden Teint.
Was die Deckkraft betrifft, so kann ich kein „Perfect Cover“ entdecken… ich empfinde die Deckkraft eher als mittel und finde, ein kleines bisschen mehr hätte schon sein können. Nach dem Auftrag der Foundation scheinen dunklere Rötungen und Pickelchen noch immer durch.
Nach dem Puderauftrag bessert sich der Teint aber noch mal und es schaut durchaus relativ gut „gedeckt“, aber natürlich und keineswegs zugekleistert aus.
Bin ich geduldig und pudere erst nach, wenn die Fundation richtig eingezogen ist, so ist ein Nachpudern erst recht spät erforderlich.
Darüber hinaus finde ich, dass das Manhattan Perfect Cover Make Up direkt nach dem Auftrag noch für eine kurze Zeit zu spüren ist… es zieht oder spannt nicht, doch man merkt schon, dass da was auf der Gesichtshaut ist. Im Laufe des Morgens verfliegt dieses Gefühl jedoch.
Was die Haltbarkeit betrifft, so hatte ich zwar mehr erwartet, bin aber dennoch (entsprechend der Preisklasse) relativ zufrieden: An nicht zu heißen Tagen (und mit regelmäßigem Nachpudern) bleibt der Teint bis zum Nachmittag einiger Maßen in Ordnung.
An sehr heißen Tagen verflüchtigt sich auch das Manhattan Perfect Cover Make Up schneller…
Fazit: Das Manhattan Make Up hat mich 5,95 Euro für 30ml Foundation gekostet – wenn der günstige Preis in die Wertung einbezogen wird, bin ich durchaus irgendwie zufrieden. Für ein Drogeriemakeup finde ich es gar nicht mal so übel.
Allerdings: Wenn ich das Manhattan Perfect Cover Make Up an meinen Wunschvorstellungen messe (perfekter Teint mit optimaler Abdeckung, ohne Maskeneffekt und perfekt bsn in den späten Abend hinein), tja… dann ist das hier noch nicht das Ende der Suche…
- den Duft muss man mögen
- bei meiner Mischhaut sollte ich nicht sofort nach dem Foundationauftrag pudern, sondern lieber kurz warten, bis das Make Up eingezogen ist (das könnte bei trockenen Hauttypen anders ausschauen)
- keine perfekte, sondern eher "gehobene" mittlere Deckkraft
- bei heißem Sommerwetter kann man sich auf das Make Up wenig verlassen
+ kein Maskeneffekt
+ mit Nachpudern (und Hände aus dem Gesicht lassen) bleibt der Teint bis zum Nachmittag frisch
+ ist die Foundation einmal eingezogen, hat sie einen leicht mattierenden Effekt
+ andere Drogerieprodukte verflüchtigen sich auf meiner Haut schneller
+ im Verhältnis zum Preis durchaus okay, wenngleich es bessere Foundations geben könnte
Kombinationsblabla: (sorry, mir ist hier kein besserer Begriff eingefallen)
Ich komme mit der Kombination Manhattan
Was (zumindest bei mir) nicht zu dieser Manhattan Foundation passt, ist das P2 Feel Good Mineral Compact Powder (030 Beige Desert) – diese Kombi ergibt in meinem Fall einen Indianerteint




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