Feb
19
Duftlampen sind an sich eine tolle Sache: Zum einen erzeugen sie ein angenehmes indirektes Licht, zum anderen beduften sie den Raum sehr einfach und immer mit dem Duft, der einem gerade lieb ist. Weniger toll ist es, wenn man die Duftlampe mit Wasser und Duftöl aufgefüllt hat und diese dann umstellen will. Denn auf dem Weg zum Schrank oder Tisch schwappt die Flüssigkeit schnell mal über. Um dies zu verhindern, eignen sich Duftdrops ganz gut – das sind beduftete Wachplättchen, die im kalten Zustand fest sind und erst flüssig werden, wenn man die Kerze in der Duftöllampe anzündet.
Allerdings sind Duftdrops gar nicht so leicht zu besorgen: In Geschäften habe ich sie schon eine ganze Weile lang nicht mehr finden können und die, welche ich über Ebay bestellt hatte, rochen in erster Linie nach Staub und waren dementsprechend nicht zu gebrauchen.
Also habe ich nach einer Alternative gesucht und diese auch gefunden: Genauso gut wie Duftdrops lässt sich übliches Kerzenwachs verwenden. Hierbei müsst ihr allerdings darauf achten, nur das Wachs von hochwertigen Kerzen zu nehmen (dazu einfach ein Stück von einer Stabkerze abschneiden und den Docht entfernen), denn günstige Produkte geben schnell mal einen unangenehmen Nebengeruch ab, der sich auch durch eine lange Brenndauer der Duftöllampe nicht beseitigen lässt. Hochwertiges Kerzenwachs dagegen riecht gar nicht und kann mit ätherischem Öl nach eigenem Belieben beduftet werden.
Womit ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht habe ist, einfach den Rest Kerzenwachs von Duftkerzen in den Wasserbehälter der Duftöllampe zu geben – da hat man gleich mehr von seinem Lieblingskerzenduft. Sehr gut funktioniert das bei mir zum Beispiel mit den Tindra-Duftkerzen von Ikea. Hier bleibt nach dem Abbrennen der Kerze eigentlich immer etliches an Kerzenwachs im Glas übrig, mit dem man ja sonst nichts mehr anfangen kann, der zum Entsorgen aber viel zu schade ist.
Vorteil der Wachs- statt Wasservariante bei Duftöllampen: Wer Haustiere hat und sich sorgt, dass diese das Ölwasser schlecken könnten, braucht die Duftöllampe und die Haustiere nur noch mit Argusaugen beaufsichtigen, wenn die Lampe in Gebrauch und das Wachs flüssig ist. Ansonsten ist das Wachs einfach fest und die Tiere können gar nicht auf die Idee kommen, dort groß zu schlecken.
Vorteil Nummer zwei: Zumindest im festen Wachszustand kann die Lampe ohne Balanceakte hin und her geschoben oder auf andere Plätze gestellt werden – die Gefahr, dass Wasser zu verschütten, besteht nicht mehr.



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