In solchen Zeiten (die ja durchaus positiv sein können, aber halt so unheimlich schnelllebig sind) weiß ich manchmal gar nichts mehr…. Nicht, dass es wichtig wäre, aber viele Fragen könnte ich gar nicht mehr beantworten. Zum Beispiel: Was hattest du eigentlich gestern an? Was hast du vorgestern gemacht? Worüber hast du dich eigentlich in dieser Woche gefreut? Ist es wirklich gerade so stressig oder kommt es dir nur so vor, weil du schon längst wieder vergessen hast, wann und wie du dich ausgeruht, dir etwas gegönnt hast?
Meine Lösung für dieses Schnelllebigkeits-Problemchen: Eine Art Freudentagebuch!
Irgendwo hatte ich dies mal gelesen und meistens halte ich mich auch daran. Woran? Na, daran, möglichst jeden Tag ein bis zwei Stichpunkte zu notieren über die Dinge, die mich am Tag gefreut haben. Ungefähr so sieht das aus:

Der Vorteil: Auch wenn die Zeit vorbeifliegt wie nichts, in Momenten der Ruhe kann man dann zurückblättern und sich an den kleinen Tagesfreuden noch mal freuen.
„Schöne Lesestunde auf dem Balkon verbracht“
„Spontan mit x auf dem Flohmarkt gewesen“
„Wunderschönes Herbstwetter draußen“
„Habe mir meinen ersten Kosmetik-Adventskalender bestellt“
„Fensterbank im Wohnzimmer aufgehübscht“
…und damit die kleinen Freuden-Erinnerungen wirklich aus dem Kalender-Alltag hervorstechen, bekommt jede Notiz einen kleinen Aufkleber daneben geklebt…
Ich nenne das mal: Positiv-Tagebuch für Leute, die aus dem Tagebuchschreiben-Alter schon raus sind oder schlichtweg keine Zeit mehr dafür haben.
… und manchmal, wenn es eben nicht so dolle läuft, hilft es durchaus mal zu schauen, welche Kleinigkeiten denn schon oft gereicht haben, um wieder zu lächeln…
Habt ihr von diesem Freuden-Tagebuch auch schon gehört? Macht das jemand von euch oder könnte sich einen Versuch vorstellen?




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