Sep 6
Unter dem Testbericht zum festen Lush Ultimate Shine Shampoo kam es in den Kommentaren zur Frage danach, wie überhaupt Haarkur und Pflegespülung angewendet werden. Ich nehme dies nun einfach mal zum Anlass, um zu beantworten, wie diese Produkte in meinem Haar Verwendung finden.


Allgemeines zur Anwendung von Haarspülung


Zunächst zur Haarspülung: Vorraussetzung ist hier natürlich, dass man eine Spülung findet, die zum eigenen Haar passt, es möglichst nicht beschwert und die einem in Sachen Konsistenz und Duft zusagt. Ich nehme dauernd verschiedene Spülungen und habe einen absoluten Liebling noch nicht gefunden.

Spülung kommt nach fast jeder Haarwäsche in mein Haar. Nachdem das Shampoo ausgewaschen ist, wird sanft das überschüssige Wasser aus dem Haar geholt und dann eine großzügige Menge Spülung in die Haarlängen verteilt. Wasche ich im Stehen, so kommt nur bis etwa zum Hals / Nacken Spülung ins Haar – das restliche Haar bis zur Kopfhaut bleibt „unbehandelt“ (dies als Einschätzung dazu, was genau mit Haarlängen gemeint ist).


Da meist nur die Längen strapaziert sind oder besondere Pflege brauchen, reicht dies in der Regel aus. Zudem schützt es meiner Meinung nach vor einer Überfettung der Kopfhaut und hilft, Schuppenbildung zu vermeiden, wenn das Produkt erst gar nicht damit in Berührung kommt.



Allgemeines zur Anwendung von Haarkur


Welches Produkt ihr am besten anwendet, liegt auch hier an euren Haaren. Im Zweifel kann euch aber bestimmt der Friseur des Vertrauens flüstern, was denn am ehesten geeignet ist. Hier aber am besten nicht nach einem direkten Kauftipp fragen – man hat ja wenig davon, wenn einem dann das superteure Friseurprodukt XY angeboten wird… ihr wollt ja nicht gleich massig Geld ausgeben, sondern im Drogeriemarkt einfach nur wissen, ob ihr für euer Haar eine Kur mit Feuchtigkeit oder eine spezielle Kur für coloriertes Haar oder für feines Haar oder sonst was aussuchten müsst.

Ist das Produkt erstmal gefunden, so wird es (nach Bedarf, bei mir meist einmal in der Woche) nach der Haarwäsche (nur mit Shampoo, vor der Kur braucht ihr keine Spülung ins Haar geben) ins Haar gegeben.

Ich gehe in der Regel so vor: Nach der Haarwäsche binde ich mir kurz einen Handtuchturban auf den Kopf und warte etwas. Dann ist das meiste überschüssige Wasser aus den Haaren raus und sie tropfen nicht mehr wie wild.

In das Handtuchtrockene Haar kommt die Kur. Ich massiere sie stets kurz ein, gebe aber auch dieses Produkt nur in die Längen. Zum Einwirken der Kur kann man nun entweder die Haare kurz hochstecken (mache ich mit einem Haarkrebs/ einer großen Haarklemme; aber vorsichtig und sanft ohne zu ziepen, ziehen oder das Haar sonst wie zu strapazieren, da es im nassen Zustand sehr empfindlich ist) oder sie unter einem Handtuchturban packen. Nach der Einwirkzeit wird die Kur dann schlicht ausgespült; wie lange euer Produkt einwirken muss, steht auf der Verpackung (manche brauchen länger, manche kürzer).


Sofern das Pflegeprodukt zu eurem Haar passt, sollte sich weder eine Schuppenschicht auf der Kopfhaut bilden, noch sollte ein Juckreiz auftreten. Auch wenn das Produkt dazu führt, dass eure Haare davon sehr schnell nachfetten, würde ich gar nicht mehr groß aufbrauchen, sondern schlichtweg das Produkt aussortieren und gegen ein anderes austauschen.

Nach der Haarwäsche kommen meine Haare dann für ein Weilchen unter einen Handtuchturban, danach werden sie vorsichtig mit einem grobzinkigen Kamm entwirrt und je nachdem was die Zeit sagt, dürfen sie mal lufttrocknen, mal muss der Föhn ran.


Wie verwendet ihr denn Haarkur und Spülung? Regelmäßig oder gar nicht? Oder ganz anders, als oben beschrieben?


PS: Ein Posting mit Zeitspartipps beim Haarewaschen ist schon vorbereitet und folgt die Tage :-D

PSS: Wer zu dem Thema noch etwas mehr lesen möchte, dem kann ich einen Basis-Artikel der Lipgloss Ladys empfehlen, die hatten sich nämlich kürzlich ebenfalls mit Haarpflege auseinandergesetzt und ein paar grundsätzliche Fragen beantwortet.



Geschrieben von Bonny

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12 Kommentare

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  1. Claudia meint:

    Kur mache ich sehr selten, weil die für meine feinen Haare immer zuuuuuviel sind. Aber auf Spülung verzichte ich NIE. Da komm ich trotz grobzinkigem Kamm dann nicht durch die Haare.

    Ist Dein Kamm aus Holz oder Plastik oder einem anderen Material? Und wann nimmst Du die Ionenbürste? :-)

  2. Bonny meint:

    @Claudia: Ein "randloser" Holzkamm wäre schön träum Habe hier aber ein grünes Plastikmodell :-( (allerdings fast ohne Nähte, also so minimal, dass man sich wohl keine Gedanken um eine Schädigung der Haarstruktur machen müsste). Was hast du für einen Kamm? Bestimmt einen schickeren, oder? :-)

    Die Ionenbürste kommt fast immer zum Einsatz: Vor allem Morgens zum Entwirren (falls mal nicht mit Zopf geschlafen wurde), zwischendurch und Abends.

    Es sei denn, es ist beispielsweise Haarspray auszubrüsten - dafür liegt hier noch eine Rund-Holzbürste mit solchen dichten "Borsten" von Ebelin (glaub ich, auf jeden Fall aus dem DM)

    Wenn die Haare beim Föhnen mittels Bürste etwas geglättet werden sollen, wird die normale Bürste vom Freund gemopst :-)

    ... wenn man so drüber nachdenkt.... klingt viel. Ist das normal? Wie viele (aktiv benutzte) Bürsten liegen denn bei dir so? :-)

  3. Claudia meint:

    Mein Freund hat gar keine Bürste :-D

    Ich hab nur einen billigen Plastikkamm, den muss ich aber dringend austauschen weil der nicht ganz glatt ist. Aber ich kann mich kaum von ihm trennen, weil er mich solange begleitet.;-) Mit Bürsten komm ich nicht klar, hab das Gefühl dass ich die Haare damit zu sehr zerre. Ein Kamm reicht mir. Und das als Frau. Yeah! Ich hab aber noch eine Silber-Glitzer-Minibürste, die mein Freund nimmt um meinen Kopf zu massieren. Da ist Bürste erlaubt ;-)

  4. stephanie meint:

    also ich bin von der spülung eigentlich abgekommen, mein friseur gab mir den tipp. das is ja eigentlich nichts pflegendes, sondern nur, dass die haare entwirren. von daher mache ich eigentlich nach jedem waschen statt spülung kur drauf, aber auch hauptsächlich in die länge, die oben sind ja noch gut ;-) ich hab die meistens zum shampoo passend, derzeit das elvital von L'oreal mit der "kit-formel" gegen spliss. in der einwirkzeit rasiere ich dann halt und seife mich ein oder peele und danach kommt dann - wenn die unterm turbahn etwas angetrocknet sind - die tägliche wunderkur von john frida. die is echt super! ein paar pumpstöße und das haar wird super. ich hab auch eine ionenbürste, die is wie ne paddelbürste (also von der form her), die gabs als geschenk mal in einem supermarkt von syoss, ich weiss nicht ob es wirklich funktioniert, aber ich mag die bürste. und dann werden die halt glattgefönt und wenn ich gut aufgelegt bin und zeit habe auch geglättet.

    einen großzinkinigen kamm wollte ich auch schon immer mal ausprobieren, aber irgendwie ist mir noch nie einer ins einkaufskörbchen gehüpft ;-)

  5. Nagellackjunkie meint:

    Bei meinem nächsten dm Besuch werde ich mir dann wohl mal eine Spülung schnappen :-).

  6. Claudia meint:

    @Nagellackjunkie: Kommst Du bisher komplett ohne Spülung aus??

  7. Bonny meint:

    @Claudia: Ohne Bürsten wäre ich hilflos ;-)

    Mir ist, als würden die Haare nach dem bürsten besser ausschauen, als wenn nur gekämmt wird. Ich bürste übrigens meist von unten nach oben, also nicht im Sinne von falsch rum die Bürste durchs Haar führen, sondern so: Erst werden die Längen entwirrt, dann wird weiter oben angesetzt und der nächste Teil entwirrt, bis sich die Haare einfach von oben nach unten durchbürsten lassen. (verständlich, oder doch zu komisch ausgedrückt?)

    Gerade wenn man durch Wind gelaufen ist oder so, lassen sich die Haare ja selten direkt ohne Ziepen durchbürsten, dann muss halt Step by Step vorgegangen werden.

    @Stephanie: Und jedes Mal Kur überpflegt das Haar dann nicht?

    Von dieser John Frida Wunderkur hört man immer wieder. Irgendwann muss die auch mal auf mein Haar :-)

    @Nagellackjunkie: Bin gespannt, ob du einen Unterschied merkst, da du bislang ja kaum Spülung benutzt hast.

  8. stephanie meint:

    nee, überpflegt ist es eigentlich nicht. dadurch, da ich immer irgendwelche strähnchen oder tönungen in den haaren habe, ist es sehr strapaziert und saugt jedwede form der pflege dankbar auf :-) aber ich kann jetzt nicht sagen, dass sie übergepflegt wirken oder schnell fetten, eigentlich nicht.

    mit dem kämmen mache ich es übrigens genauso, ich kämpf mich quasi von unten nach oben durch, erst die bösen spitzen und dann, je weiter ich nach oben komme, desto besser wird es.

  9. Nagellackjunkie meint:

    Kaum :D? ja, Claudia, bisher habe ich noch nie Spülung benutzt... Ich wusste nichts über deren Zweck noch Wirkung... Bei uns Zuhause gab es das irgendwie auch nicht... Insofern bin ich da noch total neu :-D.

  10. Bonny meint:

    @Stephanie: Da ist mein Haar im Vergleich ja regelrecht auf Schon-/ Sparprogramm angewiesen. ;-)

    @Nagellackjunkie: Sind denn die Fragen alle beantwortet oder fehlt dir noch was an Infos?

  11. Claudia meint:

    @Nagellackjunkie: Da sind wir gleich erzogen. Bei uns gab es das auch nicht, habe auch erst mit Spülungen angefangen als ich ausgezogen war. Aber mittlerweile geht es nicht mehr ohne. Noch ne Flasche die Platz in der Kosmetiktasche wegnimmt :-D

  12. Nagellackjunkie meint:

    @Claudia: Ich wohne ja jetzt ziemlich genau eineinhalb Jahren alleine :-D. Seitdem hat sich einiges in meiner Routine geändert. Nun kommt auch die Spülung :-).

    @Bonny: Bisher ist alles beantwortet :-). Ich stiefele heute mal zu dm und sehe mich um. Vielleicht habe ich noch Fragen nach der ersten Benutzung :-).

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