Welches Shampoo ich denn testen wolle, fragte die Lush-Verkäuferin. Etwas für coloriertes Haar müsste passen. – Nein, das habe man leider nicht, aber sie könne das Ulitmate Shine Shampoo empfehlen. Okay, dann eben dieses.

Zuhause wurde das Stückchen Shampoo erstmal begutachet: Deutlicher, starker Duft (wie in diesem Hause ja sehr oft der Fall), konnte nicht erschnuppert werden. Der Shampoo Bar riecht zwar nach irgendwas, aber nur recht dezent.
Irritiert haben mich allerdings die ganz feinen, kleinen und glücklicher Weise nur in geringer Zahl vorhandenen goldenen Glitzerpartikel (auf dem Foto sind das diese dunklen Ministellen). Ähm… ich möchte keinen Goldklitzerkram in den Haaren haben……
Egal, das Teststückchen war da und wollte natürlich ausprobiert werden.
Aber: Man kann ja dazu lernen und so wurde
die Anwendungsempfehlung zunächst befolgt. Erfreut war ich nicht: Mir war, als käme durch das Reiben des Shampoostückes auf dem nassen Haar kaum Shampoo auf den Kopf. Auch entwickelte sich fast gar kein Schaum, so dass ich mich zu fragen begann, wie denn so bitte eine Reinigung vonstatten gehen solle.
Also wurde das Shampoostück angefeuchtet und unter fließendem Wasser wie Seife aufgeschäumt. Das klappte schon besser. Je nachdem, wie intensiv aufgeschäumt wurde, entwickelte sich mehr oder weniger Schaum und ich war zufrieden.
Interessanter Weise fühlten sich die Haare dann bereits beim Waschen schon recht weich an und auch der Schaum war angenehm.
Beim Auswaschen kam die nächste Überraschung: Noch nie haben meine langen Haare so schnell dieses „Ich bin sauber“-Gequietsche von sich gegeben. Wow.
Dazu kommt, dass die Haare sich nach der Anwendung des Ulitmate Shine Shampoos recht gut durchkämmen ließen. Einmal hatte ich nämlich den Versuch gewagt und weder Spülung noch Kur, sondern lediglich das Lush-Stückchen verwendet (soll man bei langen Haaren nicht, ich weiß, aber dieses eine Mal scheinen sie es mir nicht übel genommen zu haben).
Der kritische Blick auf die letztendlich trockenen Haare zeigte dann, dass die Glitzerteilchen sich zum Glück rausgewaschen hatten. Da blitze und schimmerte kein Goldteilchen im Haar = große Erleichterung.
Mit diesem einen Probestückchen konnte nun schon einige Male gewaschen werden, so dass mir dieses feste Shampoo sehr ergiebig erscheint.
Eine optische Veränderung an den trockenen Haaren konnte ich allerdings nicht ausmachen. Ultimate Shine war auch nicht zu finden – dem sei allerdings entgegengesetzt, dass meine Naturwellen sowieso nicht dafür geschaffen sind, um mit dem Sonnenlicht um die Wette zu glänzen, schade.
Was allerdings etwas unpraktisch ist: Das feste Shampoo sollte natürlich zwischen den Anwendungen trocken gelagert werden. Entweder hat man also im Badezimmer ein Plätzchen, an dem man das Stück trocken ablegen kann oder man muss sich eine entsprechende Dose, Seifenablage oder was auch immer zulegen. Eine Shampooflasche an den Badewannenrand zu stellen ist da einfacher.
Fazit: Auch ohne wirklich sichtbares Ergebnis finde ich das Ultimate Shine Shampoo von Lush recht angenehm…. Trotzdem konnten mich die zahlreichen Probewaschungen nicht so sehr begeistern, dass ich tatsächlich bereit wäre, für dieses vegane Haarprodukt knapp 8 Euro zu bezahlen.
Wer jetzt Lust bekommen hat, noch weitere Meinungen zu diesem Shampoo Bar zu lesen schaue einfach bei Lush vorbei: In den Kundenbewertungen gibt es sowohl großes Lob, als auch kritische Bewertungen.
Habt ihr selbst schon Erfahrungen mit diesem Produkt gemacht oder eines der anderen festen Shampoos von Lush getestet?



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