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[Rezensionsexemplar] Salome Bottacci ist eine junge, ausgesprochen selbstbewusste, manchmal hitzköpfige und durch ein Erbe sehr reiche Frau. Als renommierte Opernstars haben ihr ihre Eltern ein Selbstbewusstsein mitgegeben, welches unter den Frauen im Jahr 1900 seines Gleichen sucht.
Doch nach einem Unfall ist Salome schwer angeschlagen. Nach zwei Jahren Krankenhausaufenthalt und der Notwendigkeit, sich in ein medizinisches Korsett sowie eine Beinschiene zwängen zu müssen, kann sie kaum noch einen normalen Alltag leben.
So dämmert sie im berlinerischen Hause ihrer Schwester und dessen angesehenen Mannes vor sich hin. Bis eines Tages die Nachricht von einem Jugendfreund in großen Schwierigkeiten einen Ruck durch Salome gehen lässt.
Nickel sitzt im entfernten München im Irrenhaus, auch noch in der geschlossenen Abteilung, da er verdächtigt wird, seine Haushälterin bestialisch ermordet zu haben. Alles spricht gegen ihn und der Herr von Adel selbst kann sich an nichts erinnern.
Da der Fall so dermaßen logisch erscheint, macht sich kaum jemand die Mühe, richtig zu recherchieren und den Tathergang wahrheitsgemäß zu rekonstruieren. Sein Verteidiger ist froh, wenn er dem Mandanten nur das Fallbeil ersparen kann und es erreichen würde, ihn lebenslang in die Irrenanstalt zu verbannen….
Doch nach einem Unfall ist Salome schwer angeschlagen. Nach zwei Jahren Krankenhausaufenthalt und der Notwendigkeit, sich in ein medizinisches Korsett sowie eine Beinschiene zwängen zu müssen, kann sie kaum noch einen normalen Alltag leben.
So dämmert sie im berlinerischen Hause ihrer Schwester und dessen angesehenen Mannes vor sich hin. Bis eines Tages die Nachricht von einem Jugendfreund in großen Schwierigkeiten einen Ruck durch Salome gehen lässt.
Nickel sitzt im entfernten München im Irrenhaus, auch noch in der geschlossenen Abteilung, da er verdächtigt wird, seine Haushälterin bestialisch ermordet zu haben. Alles spricht gegen ihn und der Herr von Adel selbst kann sich an nichts erinnern.
Da der Fall so dermaßen logisch erscheint, macht sich kaum jemand die Mühe, richtig zu recherchieren und den Tathergang wahrheitsgemäß zu rekonstruieren. Sein Verteidiger ist froh, wenn er dem Mandanten nur das Fallbeil ersparen kann und es erreichen würde, ihn lebenslang in die Irrenanstalt zu verbannen….
Salome allerdings glaubt an die Unschuld des Jugendfreundes und reist von Berlin ab, um Nickel zu helfen. Gar nicht so einfach, als invalide Frau in der von Männern dominierten Welt ernst genommen zu werden … doch Salome setzt sich durch, auch wenn sie zwischendurch selbst gar nicht mehr von der Unschuld des wirr redenden Mannes überzeugt sein kann.
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Im Roman Die Erbin geht es um ein Schloss, welches gar kein Schloss ist, dafür aber Menschenleben kostet. Es geht um Selbstbewusstsein, Verwirrung, um Zielstrebigkeit und höfische Intrigen – insgesamt eine Mischung, die interessant sein könnte.
Allerdings habe ich mich in den ersten dreißig Minuten des Lesens ernsthaft gefragt, ob ich wirklich meine Zeit in dieses Buch investieren soll. Die Story an sich schien okay. Doch teilweise schwer nachvollziehbare Szenenwechsel in der Anfangsphase irritierten mich und störten den Lesefluss. Auch die Tatsache, dass die Erzählperspektiven von der Ich-Erzählung hin zur dritten Person wechseln, behagte mir nicht.
Zudem kam gerade auf den ersten hundert Seiten der Eindruck auf, dass manche Gegebenheiten und Gedankengänge doch ein paar Mal mehr erwähnt werden, als notwendig gewesen wäre.
Nach einer gründlichen Einlesezeit war die Story von Charlotte Sandmanns „Die Erbin“
Was der Verlag selbst als historischen Roman betitelt, würde ich eher als seichten Frauen-Kriminalroman vor historischer Kulisse kategorisieren. Es gab für mich als Leserin keine großen Höhen und Tiefen, keine großen Emotionen…. Muss auch nicht immer sein. Wer also nicht mehr möchte, als ohne rasende Spannung einfach mal abzuschalten, könnte mit dem Roman ein akzeptables Buch vorfinden….
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Tags für diesen Artikel: Buchvorstellung, Rezension




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