Darf ich vorstellen: Auf dem Foto seht ihr Pinzette Nelly (nö, das habe ich mir nicht ausgedacht, sie heißt wirklich so). Sie lachte mich aus dem Rival de Loop Young Sortiment an und da ich ja so wunderbar schlecht nein sagen kann, durfte sie mit. Okay, dass meine beiden älteren Pinzetten langsam schlechter packen, hat auch mit in die Kaufentscheidung reingespielt. Und da Nelly nur günstige 1,29 Euro gekostet hat, war es mir einen Versuch wert.
Inzwischen durfte ich feststellen: Pinzette Nelly hat, wie ein richtiger Mensch, gute und schlechte Eigenschaften.
Zunächst hat mich ihre Größe und Form etwas irritiert. Nelly ist im Vergleich zu meiner alten Pinzette nämlich gute 2 cm größer. Zudem ist Nelly gerade, während das alte Modell geschwungene Griffe (Pinzettenarme) hat.
Dementsprechend musste ich mich erst mal an die Handhabung der jungen Dame gewöhnen. Zum Glück klappte dies recht schnell.
Im bisherigen Zwei-Wochen-Test offenbarte Nelly zudem, dass sie recht kratzbürstig sein kann. Zwar lassen sich mit ihr die Brauen gut greifen, doch wenn man zum Beispiel zum zupfen sehr kurzer Härchen nahe an die Haut kommt, dann kratzt sie.
Dafür ist Nelly recht hübsch…gut… das ist Geschmacksache…. Mancher würde sich vielleicht nach ihr umdrehen und hinterher pfeifen. Andere würden möglicher Weise die Augen verdrehen und sich denken, sie sei total tussihaft.
Ich finde das bunte, aufgedruckte Mädchen-Design hat den Vorteil, dass die Rival de Loop Young Pinzette schnell auffindbar ist. Durch das Bunte sticht sie aus dem üblichen Kosmetikköfferchen-Inhalt heraus und man muss nicht lange herum kramen.
Praktisch ist auch, dass sie in einem runden, durchsichtigen Behälter kommt – ich lege sie immer wieder direkt hinein und gehe davon aus, dass dies zum einen den Druck auf der Pinzette schützt und zum anderen auch davor bewahrt andere Dinge versehentlich anzukratzen.
Fazit: Pinzette Nelly ist schon eine kleine Zicke… trotzdem sehe ich (vorerst) keinen Grund, sie wieder abzugeben



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