Ich habe ein Exemplar in Schwarz zum Testen erhalten und ein ganzes Weilchen lang getuscht, kritisch geschaut und denke nun soweit zu sein, euch den Testbericht zur Astor Volume Definer Mascara abliefern zu können.

Die Optik der neuen Astor Mascara gefällt mir: Elegant, schön geformt und zurückhaltend in Scharz-Gold gehalten schaut sie schon mal ansprechend aus. Dann wollte ich mir das Innenleben (sprich das Auftragsbürstchen) anschauen und war etwas verwundert: Die Tuschebürste muss man regelrecht durch die Öffnung ziehen (nicht, dass dies einer Kraftanstrengung bedürfte, aber es ist schon ein merklicher Unterschied zu anderen Wimperntuschen). Der Sinn dieser engen Öffnung lies sich schnell erkennen: An der Wimpernbürste ist nie zu viel Tusche, sondern stets eine sehr gute Dosiermenge, die mir für jeweils einen oberen Wimpernkranz ausreicht.
Dann wurde das Bürstchen selbst begutachtet. Man hat ja schon die merkwürdigsten Kreationen entdeckt (ich denke gerade an Kugel- und megabiegsame Gummibürsten etc.) und auch bei der Astor Volume Definer Mascara schaut die Bürste nicht unbedingt herkömmlich aus. Ich weiß gar nicht recht, wie ich es beschreiben soll…
Die Borsten sind jedenfalls unterschiedlich, zwei Borstenreihen wechseln sich ab. Es gibt je eine schmale Borstenreihe mit bereits recht kurzen Borsten, welche im Wechsel mit einem Stück noch kürzerer Bosten angebracht ist. Mir ist eine solche Bürste bislang nicht in die Hände gefallen und ich war zunächst skeptisch, dass es sich mit diesen kurzen Borsten gut arbeiten lassen würde.
Nachdem genug geschaut wurde, wurde die Mascara von Astor endlich auch benutzt. Überrascht stellte ich fest, dass ihr Tuschebürstchen mit den kurzen Borsten sehr einfach zu handhaben ist. Überrascht war ich zudem, dass direkt nach dem ersten Auftrag ein leichtes Plus an Volumen, Schwung und Dichte der Wimpern zu erkennen war. Gerade weil es auf der Bürste so ausschaut, als wäre kaum Tusche daran, hatte ich kein so deutliches Ergebnis nach dem ersten Auftrag erwartet.
Mit dem zweiten Auftrag wurden die Wimpern noch einmal dichter, voluminöser und wieder kam ein kleines Plus an Schwung dazu. Nach dem dritten Tuschen war nur noch eine minimale Steigerung zu sehen, aber ich denke, zwei Tuschedurchgänge sind das, was für den Alltag normal sein dürfte.

Ich habe versucht, euch auf Bildern festzuhalten, wie sich die Astor Volume Definer Mascara nach jedem Auftrag macht. Leider hatte ich an diesem Tag einen Bad-Eye-Day, aber gut, da muss ich (und ihr) jetzt einfach mal durch.
Fazit: Die Astor Volume Definer Mascara hält ihr Versprechen durchaus, zumindest auf meinen Wimpern (Wimpern sind in etwa so individuell wie Haare. Was die eine Mähne liebt, muss deshalb nicht auch dem Schopf der Freundin zusagen). Die Testergebnisse beziehen sich also subjektiv auf meine Wimpern:
Bei mir trennt die Astor-Mascara die einzelnen Wimpern zwar nicht perfekt, doch vergleichsweise gut. Sehr störrische Wimpern kann auch sie bei mir nicht bändigen, aber im Großen und Ganzen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.
Was Schwung, Farbintensität, Volumen und Haltbarkeit angeht habe ich absolut nichts zu jammern. Entfernen ließ sie sich ebenfalls gut. Alles in allem also empfehlenswert.
Wenn es mal mehr Länge sein soll, kombiniere ich meine Mascara (egal welche) gerne mit einer weißen Base. Dies ist das einzige kleine Manko: Die Astor-Wimperntusche schenkt kaum mehr Länge, allerdings verspricht sie diese ja auch nicht und der Wunsch kann mit einer entsprechenden Base trotzdem erfüllt werden.
Preislich liegt die Volumen-Mascara bei 10,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung). Falls ihr euch die Mascara anschauen oder euch kurzfristig ein anderes Produkt von Astor zulegen möchtet, hier noch ein Tipp: Laut Frau Shopping (die netter und praktischer Weise regelmäßig die Rossmann-Angebote postet) gibt es bei Rossmann bis zum 16. Mai 2010 25% Rabatt auf Kosmetik dieser Marke.



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