
In dem Proben-Testpäckchen von Dietlind Meyhöfer (die Dame, welche hinter dem Shop Waldfussels Wunderbare Wohlfühlseifen steht und fleißig unter dem oben genannten Account zwitschert) befanden sich etliche kleine Schätzchen. In den letzten Wochen habe ich gelernt, dass Seife weiß Gott mehr kann als in der Seifenschale zu liegen und darauf zu warten, dass man sich mal wieder die Hände waschen muss.
Meersalzseife
Zu allererst habe ich mir aus dem Päckchen ein herzförmiges Stück pure Salzseife gefischt. Zum einen fand ich die kleine Gästeseife schön anzusehen und zum anderen ist mir das erste Mal Meersalzseife untergekommen. Inzwischen habe ich gelernt, dass Salzseife sehr mild ist und auch von empfindlicher Haut gut vertragen wird. Darüber hinaus lässt sie sich wohl gut zur Gesichtsreinigung verwenden (was ich mich allerdings nicht getraut habe, da meine Gesichtshaut recht zickig ist).
Als Seifen-Anfängerin habe ich die „Sünde“ begangen, die Meersalzseife schlicht zur Handwäsche zu nehmen. Dabei fällt folgendes auf: Die Seife schäumt gar nicht! Macht aber nichts, denn dafür fühlt sie sich sehr angenehm glitschig bis cremig an. Zudem ist die Seife so rückfettend, dass man das Eincremen der Hände danach getrost lassen kann. Das gefällt mir!
Babassuseifen / Rasierseifen
Danach wurde ich mutiger und habe mir zwei Proben von Rasierseifen geschnappt: Coco Bar Winter und Toskana. Die erste Variante bestach durch angenehm würzigen Duft, die zweite durch die schlumpfblaue Farbe.
Die Anwendung war ganz einfach: Die Seife wurde angefeuchtet und dann einfach in der Hand aufgeschäumt, der Schaum kam großzügig auf die zu rasierende Körperstelle. Hier gefällt mir in erster Linie, dass die Rasierklinge auf dem Seifenschaum super gleitet. Mein Freund hat für sich noch einen weiteren Vorteil entdeckt: Seine (sehr trockene Haut) fühlt sich nach der Anwendung der würzig duftenden Rasierseife glatt und gut an (bei gängigen Rasiergels zickt sie schon mal und wird gereizt). Ich werde also aufpassen müssen, dass mein Schatz sich den Rest der Seifenprobe nicht schnappt und sie vor mir „wegrasiert“
Badekonfekt / Badepralinen
Bei dem Badekonfekt hat mich zunächst gewundert, dass die Pralinen zum baden recht klein waren – wenn ich selbst welche gemacht hatte, sind sie stets größer ausgefallen. Das Probebaden hat jedoch gezeigt: die kleine Menge reicht tatsächlich für ein pflegendes, duftendes und rückfettendes Bad. Sowohl bei meiner Testvariante „Badekonfekt Muse“ als auch bei dem „Badekonfekt Toskana“ gefiel mir der Duft nach Zitrone.Natürlich hat ein Ölbad keinen Schaum, aber die Tatsache dass man danach schon fertig gepflegt und gecremt ist, wiegt dies meiner Meinung nach auf. Wer so gar nicht auf Schaum verzichten will, kann ja kombinieren: Erst Schaumbad ins Wasser geben, schön aufschäumen und dann die Badepraline ins Wasser gleiten lassen
Massageblätter
Allein der Begriff „Massageblatt“ lässt mich an Entspannung denken. Nachdem ich einwenig gequengelt hatte, erklärte mein Schatz sich bereit, unser „Massageblatt Vanille“ auf meinem Rücken zu testen. Ich habe mich also ab ins Traumreich begeben und er durfte sich auf die Wirkung und die Anwedefreundlichkeit konzentrieren (keine Sorge, ich werde mich noch revangieren
Der Vanille-Massagebar duftet recht dezent und angenehm natürlich nach Vanille. Auf der warmen Haut gerieben, gibt er einen schönen öligen Film ab, der sich tatsächlich gut zum massieren eignet. Mein Schatz war beim Auftragen recht großzügig und wenig sparsam, genau das scheint aber auch sinnvoll gewesen zu sein, denn ihm gefiel, dass es bei größeren Mengen ein Weilchen dauert, bis der „Ölfilm“ in die Haut einzieht, was bedeutet, dass er ein ganzes Weilchen lang ungehindert massieren konnte. Meine Haut war danach angenehm weich.
Das Blatt kann aber noch mehr: Natürlich kann man es benutzen, um sich einfach selbst einzucremen. Wer will, kann auch einfach ein Stückchen nehmen und es als Badepraline ins Wasser geben. Und wer noch eine Anwendungsmöglichkeit haben möchte, der kann die Variante „Vanille“ als Lippenpflege nutzen (pflegt super!). Ich habe kurz überlegt, mir einfach ein Stückchen des Massageblattes einzuschmelzen und in einen Lippenpflegestift umzufüllen (Achtung, geht nicht mit allen, dafür gibt es Spezielle), da ich mir aber erst eine Schoko-Lippenpflege gemacht hatte, ist die Idee bislang noch nicht umgesetzt worden.
Natürlich wäre es mir sowieso am liebsten, wenn das ganze Massageblatt auf meinem Rücken landen und dort als Massagegrundlage dienen würde
Wie schaut es mit euch aus: Benutzt ihr Seife? Wofür? Welche Seifen mögt ihr und warum? Habt ihr schon mal mit Badepralinen die Wanne geteilt? Ich habe mich letztens erst gewundert, dass es wohl viele Menschen zu geben scheint, die sich unter einer Badepraline gar nichts vorstellen können … das konnte ich mir bis dahin gar nicht vorstellen.
PS: Wer wissen möchte, was man mit Seife alles anstellen kann und wie es gelingt, aus Stückseife eine rückfettende Flüssigseife zu zaubern, dem kann ich empfehlen, mal die Tipps „Was ich mit Seife alles mache“ von der Seifenkünstlerin selbst zu lesen.
PSS: Mein Test der Peeling-Seife steht noch aus. Falls ihr mögt, mache ich aber gerne später ein Update und berichte auch dazu!

















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