Auf uns Frauen lauern in den Shoppingmeilen und Drogerieshops etliche Fallen: überall gibt es ständig neue Kleidungsstücke zu entdecken, neue Schuhe, neue Handtaschen, neue Beautyprodukte … Selbst beim normalen Wocheneinkauf muss die leidenschaftliche Sammlerin sich permanent zusammenreißen, immerhin präsentiert inzwischen fast jeder Supermarkt zwischen Spaghetti, Kartoffeln und Co regelmäßig die neusten Shampoos, Kosmetikprodukte und alles was frau sonst noch gerne in rauen Mengen sammelt und nach Hause bringt.
Grund genug, einmal darüber nachzudenken, wie wir Frauen es vermeiden können immer neue Dinge zu kaufen, zu sammeln, leidenschaftlich anzuhimmeln und Stunden später noch zu überlegen, ob wir das ein oder andere neue Teil nicht doch hätten mit nach Hause nehmen sollen.
1. Wir könnten uns entschließen, nur noch gemeinsam mit unserem Partner einkaufen zu gehen. Dieser wird natürlich strengstens angewiesen, uns mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln von Kauf unnötiger Dinge abzuhalten. Vorher definieren wir aber ganz genau, was nötig ist! Denn: Neues MakeUp müssen wir wirklich einkaufen, wenn unser altes schon fast aufgebraucht ist!!!
2. Alternativ könnten wir uns ein Limit setzten und zum Beispiel entscheiden, dass wir von nun an nur noch zwei nicht überlebensnotwendige Beautyprodukte pro Monat kaufen werden! Für jedes Produkt, welches nicht mehr in dieses Limit passt, dürfen wir uns entweder im kommenden Monat gar nichts kaufen oder wir zahlen einen Strafbetrag an den Partner / an die Kinder / laden die beste Freundin ins Kino ein etc…
3. Weitere Alternative: Keine Bankkarte mehr zum Einkaufen mitnehmen, sondern bloß noch Bargeld und dies auch nur in der Höhe, wie wir es für den geplanten (!) Einkauf auf jeden Fall brauchen werden.
4. Wenn totaler Überfluss in der Beautybox sowie im Badezimmer herrscht, wäre auch folgende Heilmethode denkbar: Absolutes Kaufverbot! Zumindest im Sinne von Zukäufen aus dem monatlichen Budget. Bei dieser Kaufheilmethode wäre es nur erlaubt, die alten Sachen rigoros auszusortieren und (wenn möglich) zu verkaufen – und nur aus diesem Erlös dürfte Neues angeschafft werden!
5. Ähnlicher Tipp, aber nicht ganz so hart ist die Methode „Eines geht – eines kommt“. Wichtig: Die Reihenfolge einhalten. Wir sortieren also erstmal gründlich aus (zum Beispiel den blauen Lippenstift, den knallroten Lipliner, all die Lidschatten, deren Farben uns eh nicht stehen) und verschenken diese dann (sofern sie noch zu gebrauchen sind, die alte Wimperntusche von vor zwei Jahren kommt natürlich in die Restmülltonne). Pro aussortiertes Produkt darf dann ein Neues beim Einkauf stolz nach Hause getragen werden.
Praktisch: Wenn wir mal streng schauen, was wir alles eigentlich total unsinniger Weise gekauft haben, um dann festzustellen, dass wir es gar nicht gebraucht hätten – ja, dann fällt uns auf, dass wir eigentlich nur sehr wenig brauchen: nämlich ein paar Basics und das ein oder andere Produkt für schickes AbendmakeUp – Also: Müssen wir wirklich für jedes entsorgte Teil eines nachkaufen??? Könnten wir nicht lieber anfangen, auf etwas ganz Tolles zu sparen???
Wer jetzt noch zögert, der möchte vielleicht mal versuchen, für eine Woche nur mit seiner Minimalausrüstung klar zu kommen. Ihr werdet merken: Das funktioniert! Wenn es uns gelingen würde, dies zu verinnerlichen (dass wir nämlich dem Grunde nach tatsächlich alles schon lange daheim haben, was wir auf jeden Fall brauchen), dann wären wir von unserer Shoppingleidenschaft befreit



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