Feb 5

Silk-épil 7 Wet & DryEinen ersten Blick auf die neuen, ver-besserten Epilierer der Silk-épil 7 Serie von Braun habt ihr ja im Artikel Neues von der Enthaarungsfront bereits erhaschen können. Inzwischen ist die New Generation der Wet&Dry Epiliergeräte nicht nur auf dem Markt, sondern ich durfte auch in den Genuss kommen eines der Geräte ausgiebig zu testen :-D

Für den Test hat Braun mir den „Silk-épil 7 Wet & Dry Legs, Body & Face“ zur Verfügung gestellt und ich habe all meinen Mut zusammen genommen, damit ich euch hier einen guten Testbericht liefern kann!




Meine Epilier-Erfahrungen haben sich bis vor ein paar Wochen auf einige Versuche mit einem älteren Gerät beschränkt. Wobei: Alt ist relativ, denn ich hatte mein Gerät vor etwa sieben Jahren zu einem nicht ganz so günstigen Preis erstanden – es war also durchaus mal ein modernes Markengerät. Trotzdem hatte ich davon irgendwann genug, denn das Epilieren tat doch etwas mehr weh, als ich für makellos enthaarte Beine zu leiden bereit war und von daher ist es irgendwann ins Nirwana gewandert.

Nun habe ich mir gedacht: Das Gerät von Braun ist auf dem modernsten Stand der Technik und ein Markenprodukt – Vielleicht tut es ja nun nicht mehr ganz so weh? Bevor ich zum Testbericht an sich komme, sollt ihr aber erstmal ein paar Tipps zum Epilieren im Allgemeinen bekommen, die Bedienungsanleitung gibt dazu nämlich einiges her. :-D



Tipps für das richtige Epilieren


Alle, die mit dem Epilieren noch nicht vertraut sind, werden von Braun keineswegs im Regen stehen gelassen, sondern bekommen in der Bedienungsanleitung zum „Silk-épil 7 Wet & Dry Legs, Body & Face“ gute Tipps.

Zu lesen ist da beispielsweise folgendes:
  • Beine sollten stets von unten nach oben epiliert werden.
  • Bei der Epilation der Zonen rund um die Kniekehlen hat das Bein gestreckt zu sein.
  • Die optimale Länge der Beinhaare zur Behandlung liegt bei 2 bis 5mm.
  • Idealer Weise erfolgt die Epilation am Abend, dann können Hautirritationen und Rötungen bis zum nächsten Morgen abklingen.
  • Regelmäßiges Peeling hilft, um einwachsenden Härchen vorzubeugen.
  • Beim Epilieren sollte die freie Hand die gerade bearbeitete Zone straff halten, während der Epilierer langsam und ohne irgendwelchen Druck über die Haut geführt wird.
  • Um alle Härchen zu erwischen, muss ab und an auch in verschiedene Richtungen gearbeitet werden. (Härchen haben einen freien Willen und wohin sie wachsen, entscheiden sie selbst – jedes für sich und jedes anders :-D )

Insgesamt ist die Anleitung natürlich viel ausführlicher und gut zu lesen. Selbst Anfänger sollten nach der ersten Lektüre in der Lage sein, alles richtig zu machen, ohne tausend Mal nachschlagen zu müssen – dafür gibt es von meiner Seite ein Lob!


„Silk-épil 7 Wet & Dry Legs Body & Face“- Die Ausstattung


Was ist drin, wenn man sich den neusten Epilierer kauft? – Ich muss sagen, mein Altgerät bestand lediglich aus einem Epilierer plus Ladekabel, Aufbewahrungstasche und Bürstchen für die Reinigung. Dementsprechend war ich leicht überrascht, in der Verpackung des „Silk 7 Wet & Dry Xpressive Pro“ so zahlreiches Zubehör zu finden:

Silk-épil 7 Wet & Dry Legs Body & Face Zubehör


Drin ist:
  • Der Eplilierer selbst (schlicht weiß mit elegantem Glitzereffekt am Griff und Smartlight / erkläre ich später)
  • Ein Ladekabel
  • Aufbewahrungstäschchen
  • Ein Päckchen Olaz Pre-Epilation Wipes (Vorbereitungstücher)
  • Ganz viel Aufsatzzeugs: EffizienzPro-Aufsatz, Epilieraufsatz für Achselhaare, Rasieraufsatz, Trimmer, Epilieraufsatz für Gesichtshärchen
  • Eine Bürste zum Reinigen fehlt natürlich auch nicht.

An alle, die jetzt denken „Was muss die Arme für diesen Testbericht gelitten haben!“ : Nein, ich habe die Epilieraufsätze für Gesichts- und Achselhärchen nicht (ernsthaft) probiert! Ich mag ja durchaus bereit sein, Schmerzen zu riskieren, aber ich bin nicht wahnsinnig! Im Gesicht ist der Epilieraufsatz für Haare an Kinn und rund um den Mund gedacht – gut, da brauch ich nichts entfernen, von daher fiel diese Option für mich flach.

Was die Achselhaare betrifft, so schreibt Braun in der Gebrauchsanweisung selbst, dass diese Zone bei noch nicht an die Epilation gewohnte Haut sehr schmerzempfindlich ist. Ich habe einmal all meinen Mut zusammen genommen und den Epilierer samt passendem Aufsatz an die Achseln gehalten – nie wieder! Das sind Schmerzen, die ich so gar nicht haben will, da bleibe ich dem Rasierer treu!

Kommen wir also lieber ganz schnell zum eigentlichen Testbericht :-D


„Silk-épil 7 Wet & Dry“ im Trockentest


Wie der Name bereits vermuten lässt, kann das Gerät sowohl im Trocknen als auch im Badezimmer unter fließendem Wasser verwendet werden. Da ich nur zwei Beine habe und nicht ewig für diesen Test brauchen wollte, habe ich je ein Bein für eine der Varianten herhalten lassen. Zuerst kam die trockene Epilation.

Bevor ich überhaupt testen konnte, war ich beinahe der Meinung, mein Testgerät sei defekt. Ich bekam es nämlich nicht eingeschaltet… Dauernd drückte und drehte ich, aber nichts tat sich. Irgendwann blickte mein Freund mir über die Schulter und merkte an, dass ich doch mal das Ladekabel entfernen könnte. Von da an funktionierte alles. Merkt euch also: Solange der „Silk 7 Wet & Dry Xpressive Pro“ an das Ladekabel angeschlossen ist, könnt ihr nicht epilieren. Das mag für viele nichts Neues sein, für mich schon, denn mein altes Gerät habe ich immer benutzt, während das Kabel angeschlossen war. (Kleine Anmerkung an Braun: Vielleicht könnte man das Detail mit in die Bedienungsanleitung nehmen, um anderen diese Verwirrung zu ersparen ? ;-))

Als der Eplierer dann „ansprang“ erschreckte ich nicht schlecht. Für so ein kleines Gerät gibt der Epilierer ziemlich aggressive Laute von sich! Andere sind sicher auch nicht leiser, aber das hatte ich ja schon verdrängt.

Zum gleichen Zeitpunkt, wie sich der Epilierkopf zu bewegen beginnt, ging auch das Smartlight an. Das ist ein sehr helles Licht, welches bei der Beinbehandlung dabei hilft, die Haare zu erkennen, damit das Ergebnis möglichst perfekt wird. Es ist mehr oder weniger ein Spotlight – und eine klasse Erfindung, wie ich finde, da es die Arbeit ungemein erleichtert.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Epilation nicht unbedingt schmerzfrei von statten ging, dass sie aber doch schon sanfter war als mit einem älteren Gerät. Vor allem bin ich von diesem Smartlight begeistert!



„Silk-épil 7 Wet & Dry“ im Nasstest


Nachdem das eine Bein haarfrei war, musste das andere befreit werden. Braun gibt an, dass der „Silk 7 Wet & Dry Xpressive Pro 7“ problemlos in der Dusche unter fließendem Wasser verwendet werden kann. Ganz ehrlich: Das ist schön, allerdings brauche ich circa 25 Minuten, bis ich ein Bein fertig habe – so lange möchte ich nicht bibbernd unter der Dusche stehen und das Wasser laufen lassen.

Ich habe die „Nass-Epilation“ also etwas abgewandelt: Erst wurde gemütlich gebadet, dann über dem Wasser epiliert und anschließend geduscht. Während des Epillierens habe ich das Bein immer wieder angefeuchtet.

Ich hatte einwenig gehofft, dass die Haut sich durch das Baden etwas entspannt und die Härchen leichter loslässt. In Sachen Zupf-Schmerz konnte ich allerdings keinen Unterschied erkennen: Unter Wasser oder im Trockenen scheint da recht egal zu sein.

Trotzdem: Es ist auf alle Fälle bequemer, das Epilieren in der Badewanne zu betreiben :-D


Fazit: Wer neu zu epilieren beginnt, dem wird es immer (mehr oder weniger) schmerzvoll erscheinen. Da angeblich nach wiederholter Epilation die Haare spärlicher nachwachsen, wird der Schmerz jedoch nach und nach geringer. Ansonsten bin ich überzeugt davon, dass die modernen Geräte von Anfang an etwas sanfter sind als diejenigen aus dem letzten Jahrhundert.

Ich habe es zwar trotz Geduld und detektivischer Suche nach lezten Härchen nicht geschafft, bei der ersten Epilation bereits restlos alle Beinhaare zu erwischen, aber der zweite Durchgang (zwei Tage später) packte gleich alle Resthaare. Insgesamt bin ich also super zufrieden und durchaus von meiner Angst vor dem Epilieren geheilt :-D

Preise: Die unverbindlichen Preisempfehlungen für die Silk-Épil-7-Serie von Braun sind nicht gerade klein:

Silk-épil 7 Wet & Dry Legs, Body & Face - 159,99 Euro
Silk-épil 7 Wet & Dry Legs & Body - 149,99 Euro
Silk-épil 7 Legs & Body 7280 - 129,99 Euro
Silk-épil 7 Legs - 119,99 Euro

Bei Amazon werden die neuen Modelle allerdings im Schnitt 10 Euro unter der UVP-Angabe verkauft und in der Regel mit kostenlosem Versand angeboten.


Bildquelle: Beautypress




Geschrieben von Bonny

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12 Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)
  1. Lui meint:

    Aua, das war ja schon beim lesen schmerzhaft. Ich glaube ich werde weiterhin bei meiner Meinung bleiben, dass meine Haut nie einen Epilierer zu Gesicht bekommen wird...

  2. Bonny meint:

    @Lui: Im Gesicht würde ich das auch nie machen :-D Die Mini-Erfahrung mit der Achsel hat mir da gereicht.

    Was Beine angeht, finde ich Epilieren inzwischen recht praktisch: Dauert zwar erstmal, aber dafür hat man dann ein ganzes Weilchen Ruhe. Vor allem neige ich beim rasieren dazu, mich immer mal wieder zu schneiden (was gerade über der Ferse tierisch blutet) – dann habe ich doch lieber Zupf-Schmerzen. Und ich hoffe ja immer noch, dass es stimmt, dass die Haare mit der Zeit weniger nachwachsen und dass es dann erstens schneller und zweitens schmerzfreier geht :-D

  3. Teela meint:

    Ich habe das Vorgänger Modell (denke ich mal... letzten Sommer gekauft) und da stand in der Betriebsanleitung geschrieben, dass der Epilierer nicht mit Ladekabel funktioniert. Jedenfalls bin ich mir da sehr sicher^^'
    Achselhaare habe ich damit auch entfernt. Tat eigentlich nur beim ersten Mal weh, dafür aber den ganzen Tag D:
    Danach war es eigentlich ganz gut. Leider habe ich irgendwann feststellen müssen, dass die Haare schneller nachwachsen!
    Und Beine habe ich immer IM Badewasser epiliert. Durch das warme Wasser öffnen sich ja die Haarporen (oder was auch immer). Das verspricht zumindest die Werbung.
    Für die Bikinizone empfehle ich aber allerhöchsten den Rasieraufsatz

  4. Bonny meint:

    @Teela: Ich muss blind sein… habe doch eigentlich ganz genau gelesen und vom Ladekabel ist mir da nichts unter gekommen…. Schau aber die Tage noch mal nach :-D

    Du hast wirklich die Achselhaare alle epiliert? Alle Achtung, mir war das echt zu schmerzhaft.

    Den Epilierer komplett unter Wasser zu benutzen, hatte ich mich nicht getraut, weil in der Bedienungsanleitung ja was von „unter fließend Wasser“ geschrieben steht. Unter der Wasseroberfläche stelle ich mir jedoch angenehmer und noch etwas bequemer vor ;-)

  5. Lui meint:

    Nö, wozu sollte ich auch mein Gesicht epilieren. 1. Hab ich da außer Augenbrauen keine Haare und wenn 2. doch mal kleine, feine Härchen hervorgucken hab ich ja meine Augenbrauenrasierer.

    Und die Beine rasier ich ganz normal. ich hab den wo dieser Schaum um die Klinge ist, das geht ganz fix unter der Dusche. Allerdings braucht man relativ häufig ne neue Klinge...

  6. Maja meint:

    Ich denke die Angelegenheit ist nicht nur zu Beginn extrem schmerzhaft, sondern bleibt so. Denn meiner Erfahrung nach werden die Haare leider nicht weniger oder dünner.
    Ganz abgesehen davon, dass die neuen Haare sehr gerne unter der Haut wachsen, und nicht ganz raus kommen.
    Weniger und dünnere Häarchen:
    Diesen Effekt erzielt man eigentlich nur mit einem speziellen Enzymgel - / oder lotion.

    Dir weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Testen, Bonny

  7. Bonny meint:

    @Maja: Ui, habe gleich mal mein Peeling-Zeugs neben die Badewanne gestellt hoffe nun, dass ich mir regelmäßiges Peelen angewöhnen kann und dass es dann wirklich gegen einwachsende Haare hilft.

    @Lui: Warum fällt mir jetzt der Name von deinem Rasierer nicht ein?!? Hatte so einen auch mal, musste aber feststellen, dass ich auf diesen „Schaumeinsatz“ (oder wie auch immer das noch mal genannt wird) sehr empfindlich reagiere.
    Ich hatte danach die Beine voller roter Pickel und deshalb dann diesen „Seifenring“ um die Klinge weggebrochen, um wenigstens die Klinge nutzen zu können. War irgendwie am Ziel vorbei geschossen und nichts für mich.

  8. Lui meint:

    So, ich hab jetzt nachgeguckt: Es ist der Wilkinson intuition Plus Rasierer mit den Sensitive Care-Klingen. Meine Haut verträgt ihn eigentlich ganz gut undich schneide mich auch seltener als mit normalen Rasierern. Und es geht halt schön schnell, was praktisch für den Sommer ist, wenn man auch mal frühs beim duschen rasieren muss. Hachja, so ein Elend!

  9. Bonny meint:

    @Lui: Mit dem „Seifensteinchen“ um die Klinge herum, kann ich mir gut vorstellen, dass die Gefahr sich zu verletzen geringer ist. Man muss das Zeug halt nur vertragen… :-(

  10. Lui meint:

    Stimmt^^ Ich bin auch froh, dass ich nicht mehr ganz so empfindliche Haut hab. Früher habe ich jegliche Creme/ Lotion nicht vertragen, folglich hatte ich auch bei Duschbad/ Seife Probleme...

  11. Vroni meint:

    Ich hab mir schon überlegt, ob ich mir den Epilierer kaufe, aber bis jetzt hält mich der hohe Preis davon ab...

  12. Bonny meint:

    @Vroni : Wenn jetzt die neue Serie raus ist, müssten die Vorgängermodelle doch bestimmt deutlich reduziert sein... Oder möchtest du auf jeden Fall den ganz Neuen haben?

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