Einen ersten Blick auf die neuen, ver-besserten Epilierer der Silk-épil 7 Serie von Braun habt ihr ja im Artikel Neues von der Enthaarungsfront bereits erhaschen können. Inzwischen ist die New Generation der Wet&Dry Epiliergeräte nicht nur auf dem Markt, sondern ich durfte auch in den Genuss kommen eines der Geräte ausgiebig zu testen Für den Test hat Braun mir den „Silk-épil 7 Wet & Dry Legs, Body & Face“ zur Verfügung gestellt und ich habe all meinen Mut zusammen genommen, damit ich euch hier einen guten Testbericht liefern kann!
Meine Epilier-Erfahrungen haben sich bis vor ein paar Wochen auf einige Versuche mit einem älteren Gerät beschränkt. Wobei: Alt ist relativ, denn ich hatte mein Gerät vor etwa sieben Jahren zu einem nicht ganz so günstigen Preis erstanden – es war also durchaus mal ein modernes Markengerät. Trotzdem hatte ich davon irgendwann genug, denn das Epilieren tat doch etwas mehr weh, als ich für makellos enthaarte Beine zu leiden bereit war und von daher ist es irgendwann ins Nirwana gewandert.
Nun habe ich mir gedacht: Das Gerät von Braun ist auf dem modernsten Stand der Technik und ein Markenprodukt – Vielleicht tut es ja nun nicht mehr ganz so weh? Bevor ich zum Testbericht an sich komme, sollt ihr aber erstmal ein paar Tipps zum Epilieren im Allgemeinen bekommen, die Bedienungsanleitung gibt dazu nämlich einiges her.
Tipps für das richtige Epilieren
Alle, die mit dem Epilieren noch nicht vertraut sind, werden von Braun keineswegs im Regen stehen gelassen, sondern bekommen in der Bedienungsanleitung zum „Silk-épil 7 Wet & Dry Legs, Body & Face“ gute Tipps.
Zu lesen ist da beispielsweise folgendes:
- Beine sollten stets von unten nach oben epiliert werden.
- Bei der Epilation der Zonen rund um die Kniekehlen hat das Bein gestreckt zu sein.
- Die optimale Länge der Beinhaare zur Behandlung liegt bei 2 bis 5mm.
- Idealer Weise erfolgt die Epilation am Abend, dann können Hautirritationen und Rötungen bis zum nächsten Morgen abklingen.
- Regelmäßiges Peeling hilft, um einwachsenden Härchen vorzubeugen.
- Beim Epilieren sollte die freie Hand die gerade bearbeitete Zone straff halten, während der Epilierer langsam und ohne irgendwelchen Druck über die Haut geführt wird.
- Um alle Härchen zu erwischen, muss ab und an auch in verschiedene Richtungen gearbeitet werden. (Härchen haben einen freien Willen und wohin sie wachsen, entscheiden sie selbst – jedes für sich und jedes anders
)
Insgesamt ist die Anleitung natürlich viel ausführlicher und gut zu lesen. Selbst Anfänger sollten nach der ersten Lektüre in der Lage sein, alles richtig zu machen, ohne tausend Mal nachschlagen zu müssen – dafür gibt es von meiner Seite ein Lob!
„Silk-épil 7 Wet & Dry Legs Body & Face“- Die Ausstattung
Was ist drin, wenn man sich den neusten Epilierer kauft? – Ich muss sagen, mein Altgerät bestand lediglich aus einem Epilierer plus Ladekabel, Aufbewahrungstasche und Bürstchen für die Reinigung. Dementsprechend war ich leicht überrascht, in der Verpackung des „Silk 7 Wet & Dry Xpressive Pro“ so zahlreiches Zubehör zu finden:

Drin ist:
- Der Eplilierer selbst (schlicht weiß mit elegantem Glitzereffekt am Griff und Smartlight / erkläre ich später)
- Ein Ladekabel
- Aufbewahrungstäschchen
- Ein Päckchen Olaz Pre-Epilation Wipes (Vorbereitungstücher)
- Ganz viel Aufsatzzeugs: EffizienzPro-Aufsatz, Epilieraufsatz für Achselhaare, Rasieraufsatz, Trimmer, Epilieraufsatz für Gesichtshärchen
- Eine Bürste zum Reinigen fehlt natürlich auch nicht.
An alle, die jetzt denken „Was muss die Arme für diesen Testbericht gelitten haben!“ : Nein, ich habe die Epilieraufsätze für Gesichts- und Achselhärchen nicht (ernsthaft) probiert! Ich mag ja durchaus bereit sein, Schmerzen zu riskieren, aber ich bin nicht wahnsinnig! Im Gesicht ist der Epilieraufsatz für Haare an Kinn und rund um den Mund gedacht – gut, da brauch ich nichts entfernen, von daher fiel diese Option für mich flach.
Was die Achselhaare betrifft, so schreibt Braun in der Gebrauchsanweisung selbst, dass diese Zone bei noch nicht an die Epilation gewohnte Haut sehr schmerzempfindlich ist. Ich habe einmal all meinen Mut zusammen genommen und den Epilierer samt passendem Aufsatz an die Achseln gehalten – nie wieder! Das sind Schmerzen, die ich so gar nicht haben will, da bleibe ich dem Rasierer treu!
Kommen wir also lieber ganz schnell zum eigentlichen Testbericht
„Silk-épil 7 Wet & Dry“ im Trockentest
Wie der Name bereits vermuten lässt, kann das Gerät sowohl im Trocknen als auch im Badezimmer unter fließendem Wasser verwendet werden. Da ich nur zwei Beine habe und nicht ewig für diesen Test brauchen wollte, habe ich je ein Bein für eine der Varianten herhalten lassen. Zuerst kam die trockene Epilation.
Bevor ich überhaupt testen konnte, war ich beinahe der Meinung, mein Testgerät sei defekt. Ich bekam es nämlich nicht eingeschaltet… Dauernd drückte und drehte ich, aber nichts tat sich. Irgendwann blickte mein Freund mir über die Schulter und merkte an, dass ich doch mal das Ladekabel entfernen könnte. Von da an funktionierte alles. Merkt euch also: Solange der „Silk 7 Wet & Dry Xpressive Pro“ an das Ladekabel angeschlossen ist, könnt ihr nicht epilieren. Das mag für viele nichts Neues sein, für mich schon, denn mein altes Gerät habe ich immer benutzt, während das Kabel angeschlossen war. (Kleine Anmerkung an Braun: Vielleicht könnte man das Detail mit in die Bedienungsanleitung nehmen, um anderen diese Verwirrung zu ersparen ?
Als der Eplierer dann „ansprang“ erschreckte ich nicht schlecht. Für so ein kleines Gerät gibt der Epilierer ziemlich aggressive Laute von sich! Andere sind sicher auch nicht leiser, aber das hatte ich ja schon verdrängt.
Zum gleichen Zeitpunkt, wie sich der Epilierkopf zu bewegen beginnt, ging auch das Smartlight an. Das ist ein sehr helles Licht, welches bei der Beinbehandlung dabei hilft, die Haare zu erkennen, damit das Ergebnis möglichst perfekt wird. Es ist mehr oder weniger ein Spotlight – und eine klasse Erfindung, wie ich finde, da es die Arbeit ungemein erleichtert.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Epilation nicht unbedingt schmerzfrei von statten ging, dass sie aber doch schon sanfter war als mit einem älteren Gerät. Vor allem bin ich von diesem Smartlight begeistert!
„Silk-épil 7 Wet & Dry“ im Nasstest
Nachdem das eine Bein haarfrei war, musste das andere befreit werden. Braun gibt an, dass der „Silk 7 Wet & Dry Xpressive Pro 7“ problemlos in der Dusche unter fließendem Wasser verwendet werden kann. Ganz ehrlich: Das ist schön, allerdings brauche ich circa 25 Minuten, bis ich ein Bein fertig habe – so lange möchte ich nicht bibbernd unter der Dusche stehen und das Wasser laufen lassen.
Ich habe die „Nass-Epilation“ also etwas abgewandelt: Erst wurde gemütlich gebadet, dann über dem Wasser epiliert und anschließend geduscht. Während des Epillierens habe ich das Bein immer wieder angefeuchtet.
Ich hatte einwenig gehofft, dass die Haut sich durch das Baden etwas entspannt und die Härchen leichter loslässt. In Sachen Zupf-Schmerz konnte ich allerdings keinen Unterschied erkennen: Unter Wasser oder im Trockenen scheint da recht egal zu sein.
Trotzdem: Es ist auf alle Fälle bequemer, das Epilieren in der Badewanne zu betreiben
Fazit: Wer neu zu epilieren beginnt, dem wird es immer (mehr oder weniger) schmerzvoll erscheinen. Da angeblich nach wiederholter Epilation die Haare spärlicher nachwachsen, wird der Schmerz jedoch nach und nach geringer. Ansonsten bin ich überzeugt davon, dass die modernen Geräte von Anfang an etwas sanfter sind als diejenigen aus dem letzten Jahrhundert.
Ich habe es zwar trotz Geduld und detektivischer Suche nach lezten Härchen nicht geschafft, bei der ersten Epilation bereits restlos alle Beinhaare zu erwischen, aber der zweite Durchgang (zwei Tage später) packte gleich alle Resthaare. Insgesamt bin ich also super zufrieden und durchaus von meiner Angst vor dem Epilieren geheilt
Silk-épil 7 Wet & Dry Legs, Body & Face - 159,99 Euro
Silk-épil 7 Wet & Dry Legs & Body - 149,99 Euro
Silk-épil 7 Legs & Body 7280 - 129,99 Euro
Silk-épil 7 Legs - 119,99 Euro
Bei Amazon werden die neuen Modelle allerdings im Schnitt 10 Euro unter der UVP-Angabe verkauft und in der Regel mit kostenlosem Versand angeboten.





























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