Dank Sante Naturkosmetik ist meine Nagellack-sammlung um drei Lacke angewachsen, eben so viele habe ich nämlich zum testen erhalten. Alle drei Nagellacke auf Herz und Nieren zu testen, dauert natürlich ein Weilchen. Aber zumindest zu den Nagellacken generell und etwas über den Farbton No. 15 des Sante Nagellacks aus der Reihe „Pure Colors of Nature“, kann ich euch schon mal einiges verraten Sante Nagellack
im Allgemeinen
Um Missverständnissen vorzubeugen, solltet ihr folgendes im Auge behalten: Im Gegensatz zu den anderen Produkten aus dem Hause Sante sind die Nagellacke nicht als "Kontrollierte Naturkosmetik" nach den strikten Richtlinien des BDIH zertifiziert. Es handelt sich hier also nicht um „echte Naturnagellacke“ – sofern es dies überhaupt gibt – trotzdem sind die Nagellacke der Naturkosmetik-Marke nach eigenen Angaben sehr gut verträglich. Für die gute Verträglichkeit ist ausschlaggebend, dass folgende Inhaltsstoffe vermieden werden: Formaldehyd, Toluol und Kolophonium (Was genau an diesen Inhaltstoffen wenig berauschend ist, könnt ihr unter den jeweiligen Links nachlesen). Wer an einer Unverträglichkeit leidet, die sich auf einen dieser nicht enthaltenen Inhaltsstoffe bezieht, kann hier also beruhigt zugreifen.
Sante Nagellack
im Einzeltest : No. 15
Insgesamt stehen bei Sante 20 Nagellackfarben zur Auswahl, die von eher dezent bis recht knallig reichen (Bilder siehe unten). Für meinen ersten Test habe ich die Farbnummer 15 ausgewählt: Dieser Farbton wirkt in der Flasche wie ein sehr schöner, satter Beerenton – auf dem Fingernagel hat er sich jedoch in ein dunkles Rot verwandelt. Ich muss sagen, dass mir dieser Farbunterschied ungelegen kam – schließlich hätte ich, wenn ich denn rote Fingernägel hätte haben wollen, direkt zu einem roten Nagellack gegriffen und nicht zu einem Beerenton! Das gibt einen kleinen Minuspunkt, ansonsten hat mich der Sante Nagellack doch recht überzeugt, vor allem auch, da dies meine einzige Testfarbe war, bei der es Abweichungen zwischen der Farbe in der Nagellackflasche und auf dem Fingernagel gegeben hat. Die übrigen Gründe habe ich euch in Notiz-Form zusammengefasst:
Auftrag: Der Sante Nagellack ist von der Konsistenz her eher dickflüssig, lässt sich jedoch (oder vielleicht gerade deshalb) sehr gut und präzise auf die Nägel streichen. Eben durch die Konsistenz kann man ihn auch wunderbar für Stampings verwenden.
Deckkraft: An einzelnen Fingernägeln hat der Lack No. 15 schon nach der ersten Lackierung gedeckt. Eine zweite Lackierung war also notwendig, wobei ich genau dies aber auch gewohnt bin und darin absolut kein Manko sehe.
Trockenzeit: Der Nagellack trocknete sehr gut und recht schnell. Nach circa 5 Minuten hatte ich die zweite Schicht lackiert und ehe ich mich versah, war ein paar Minuten später der Lack schon trocken genug, um die Hände (zwar noch vorsichtig, aber immerhin) wieder recht „normal“ gebrauchen zu können. Hierfür gibt es einen ganz dicken Pluspunkt!
Haltbarkeit: Bis zum dritten Tag zeigten sich höchstens minimale „Gebrauchsspuren“ an den Nagelspitzen – bei dem dunklen Farbton war dies jedoch zu erwarten gewesen und von daher okay. Am vierten Tag splitterten mir gleich an drei Fingernägeln größere Nagellackstückchen weg. Hiermit war der erste Haltbarkeitstest dann auch zu Ende. Ich denke allerdings, dass vier Tage Haltbarkeit in Relation zur verdammt guten Trockenzeit vertretbar und kein Grund zum meckern sind.
Farbe: Wie oben schon geschrieben, entsprach der Farbton auf den Fingernägeln nicht dem, welchen ich aufgrund der Farbe in der Nagellackflasche erwartet hätte. Ansonsten hat der Lack einen recht kräftigen und im Finish glänzenden Ton.
Sante Nagellackfarben
„Pure Colors of Nature“ in der Übersicht
Wo hier nun schon so viel von den Nagellacken zu lesen war, möchtet ihr doch nun sicher auch schauen, welche Farben denn alle zur Auswahl stehen, oder? Euer Wunsch sei mir Befehl



Die unverbindliche Preisempfehlung für 7ml Nagellack von Sante liegt bei 9,95 Euro – nicht gerade wenig. Allerdings habt ihr dafür dann auch weder Formaldehyd, Toluol noch Kolophonium auf den Fingernägeln, was für den ein oder anderen sicher ein gutes Argument ist.
PS: Fotos aller von mir getesteten Nagellackfarben gibt es in einem gesonderten Artikel zusammengefasst, sobald ich mit den „Tragetests“ durch bin.



13.03.2010 11:19:13
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