Mär
17
Es gibt Phasen, da ist Alltag einfach Alltag. Mal einwenig stressig, dann ziemlich spannend und zwischendurch einfach nur Routine. Leider gibt es aber auch Phasen, in denen sich Anspannung und Entspannung weniger gleichmäßig abwechseln, in denen eine stressige Aufgabe an die nächste reiht und man einfach nicht mehr zur Ruhe kommt. Phasen, in denen auch ein ausgedehntes Bad mit Lieblingsmusik und gutem Buch nichts mehr bringt. Phasen, in denen Gymnastik und Sport eher noch mehr Stress statt Entspannung bedeuten…
Wer gerade in so einer Phase ist und dringend körperliche und seelische Entspannung benötigt, könnte sich mal folgendes überlegen…
..einfach einen Termin zur professionellen Massage ausmachen.
Ich habe das vor wenigen Wochen endlich einmal getan. Irgendwie ging grad gar nichts mehr so rund wie ich es gerne gehabt hätte. Viel Arbeit, wenig Entspannung, verregnetes Wetter … da musste dringend Abwechslung in den Alltag gebracht werden. Für großartige Aktionen hatte ich allerdings keine Energie mehr. Dann kam die rettende Idee: Wenn weder Zeit noch Budget für einen ausgedehnten Wellnessurlaub ausreichen, dann könnte ich mich doch auch mit einem Mini-Mini-Wellnessurlaub in Form einer professionellen Massage selber wieder glücklich machen.
Gesagt, getan. Das heißt: erstmal habe ich einwenig recherchiert und geschaut, was es hier in der Nähe denn so für Angebote gibt und wie die Preislagen aussehen. Gut, preislich hat sich da wenig unterschieden (in der Regel lässt sich sagen, dass pro Massageminute bzw. Behandlungsminute auch bei Wellness- oder Kosmetikanwendungen ein Euro fällig wird - mindestens). Aber anhand der Internetauftritte der hier ansässigen Profis ließ sich schon eine gute Vorauswahl treffen.
Ich rief also im Studio meiner Wahl an und hatte riesiges Glück: da gerade zwei Termine sporadisch abgesagt worden waren hatte ich noch für denselben Nachmittag die Auswahl zwischen zwei Uhrzeiten. Allein die Vorfreude war schon viel Wert: Endlich mal ein Lichtblick nach den vorangegangenen eher trüben Wochen!
Bis zu diesem Morgen kannte ich nur Massagen meines Freundes (auch sehr gut, aber eben nicht professionell) und einmal hatte ich eine Profibehandlung einer ausgebildeten Physiotherapeutin geschenkt bekommen (war super, eine Physiopraxis kommt aber leider nicht annähernd an den Wellnessfaktor eines Wellnessinstituts heran). Nun sollte ich zum ersten Mal ein Wellnessstudio von Innen sehen….
Zuerst wurde ich sehr nett empfangen und begrüßt, konnte zur Vorbereitung auf die Massage in aller Ruhe eine Dusche nehmen und mich bei einem leckeren Tee klimatisieren. Dann ging es ab auf die Massageliege, d.h. üblicherweise geht es dann ab auf die Massageliege, ich wurde auf einer Art Wasserbett gebettet, was sehr angenehm war.
Die Ganzkörpermassage dauerte eine Stunde. Sehr angenehm fand ich, dass die gerade nicht massierten Körperteile stets mit warmen Tüchern bedeckt waren – so hatte ich weder das Gefühl völlig nackt und hilflos in der Gegend rumzuliegen, noch wurde mir auch nur eine Sekunde lang kalt. Im Gegenteil: die warmen Tücher wärmten wunderbar und verstärkten die entspannende Wirkung der Massage noch.
Im Hintergrund lief die ganze Zeit über sehr leise eine ruhige Entspannungsmusik – Musik, die ich im Alltag nie höre (aber vielleicht öfter mal hören sollte, um mich an die Massage zu erinnern), die jedoch merkwürdiger Weise gar nicht störte, sondern die Entspannung noch förderte.
Während dieser Massage fühlte ich mich das erste Mal seit langem wieder super wohl, entspannt, leicht und ausgeglichen – ein Gefühl, das mir schon fast verloren gegangen war. Irgendwie driftete ich ab, so ganz entspannt war es wirklich, als würde die Wirklichkeit ganz weit weg rücken – dies scheint jedoch nicht nur mir so gegangen zu sein, sondern regelmäßig zu passieren, denn die Masseuse kam zum Ende der Massage ganz leise zu meinem Kopf und schlug dann sanft eine Glocke. „So, jetzt wachen wir wieder auf und kommen ganz langsam zurück“ sagte sie. Ich musste darüber ziemlich lächeln
Irgendwie passten die Worte sehr gut.
Nach der Massage hatte ich in einem Sessel noch einwenig Zeit, so langsam weiter zurück in die Wirklichkeit zu gleiten – warm eingepackt in einem gemütlichen Bademantel und mit vorgewärmten Pantöffelchen an den Füßen (da träume ich heute noch von
).
Abends war ich kurz vor meinem Freund daheim. Diesem hatte ich von meinem Massageausflug gar nichts erzählt, trotzdem fragte er nach dem hereinkommen direkt, ob etwas Besonderes gewesen sei. Ich würde so strahlen…
Die absolute Entspannung durch die Massage hat in meinem akuten Notfall echte Wunder bewirkt: Das Lächeln schwand kaum mehr aus meinem Gesicht, so selig war ich den ganzen Abend über. Auch in den nächsten Tagen spürte ich noch deutlich entspannende Nachwirkungen, sogar die Arbeit lief nun fast von alleine.
Fazit: Stress ist manchmal nicht vermeidbar, längere stressige Phasen auch nicht… aber: wenn weder Zeit noch Geld ausreichen, um Mal eben für zwei bis drei Tage auf eine Wellnessfarm zu verschwinden und sich wieder aufbauen zu lassen, dann ist eine professionelle Massage mindestens genauso gut!!!
PS: Wer nun gerne wissen möchte wo ich gewesen bin, der findet die Antwort hier , dort könnt ihr euch auch schon mal einwenig Entspannungsmusik anhören.
Ich habe das vor wenigen Wochen endlich einmal getan. Irgendwie ging grad gar nichts mehr so rund wie ich es gerne gehabt hätte. Viel Arbeit, wenig Entspannung, verregnetes Wetter … da musste dringend Abwechslung in den Alltag gebracht werden. Für großartige Aktionen hatte ich allerdings keine Energie mehr. Dann kam die rettende Idee: Wenn weder Zeit noch Budget für einen ausgedehnten Wellnessurlaub ausreichen, dann könnte ich mich doch auch mit einem Mini-Mini-Wellnessurlaub in Form einer professionellen Massage selber wieder glücklich machen.
Gesagt, getan. Das heißt: erstmal habe ich einwenig recherchiert und geschaut, was es hier in der Nähe denn so für Angebote gibt und wie die Preislagen aussehen. Gut, preislich hat sich da wenig unterschieden (in der Regel lässt sich sagen, dass pro Massageminute bzw. Behandlungsminute auch bei Wellness- oder Kosmetikanwendungen ein Euro fällig wird - mindestens). Aber anhand der Internetauftritte der hier ansässigen Profis ließ sich schon eine gute Vorauswahl treffen.
Ich rief also im Studio meiner Wahl an und hatte riesiges Glück: da gerade zwei Termine sporadisch abgesagt worden waren hatte ich noch für denselben Nachmittag die Auswahl zwischen zwei Uhrzeiten. Allein die Vorfreude war schon viel Wert: Endlich mal ein Lichtblick nach den vorangegangenen eher trüben Wochen!
Bis zu diesem Morgen kannte ich nur Massagen meines Freundes (auch sehr gut, aber eben nicht professionell) und einmal hatte ich eine Profibehandlung einer ausgebildeten Physiotherapeutin geschenkt bekommen (war super, eine Physiopraxis kommt aber leider nicht annähernd an den Wellnessfaktor eines Wellnessinstituts heran). Nun sollte ich zum ersten Mal ein Wellnessstudio von Innen sehen….
Zuerst wurde ich sehr nett empfangen und begrüßt, konnte zur Vorbereitung auf die Massage in aller Ruhe eine Dusche nehmen und mich bei einem leckeren Tee klimatisieren. Dann ging es ab auf die Massageliege, d.h. üblicherweise geht es dann ab auf die Massageliege, ich wurde auf einer Art Wasserbett gebettet, was sehr angenehm war.
Die Ganzkörpermassage dauerte eine Stunde. Sehr angenehm fand ich, dass die gerade nicht massierten Körperteile stets mit warmen Tüchern bedeckt waren – so hatte ich weder das Gefühl völlig nackt und hilflos in der Gegend rumzuliegen, noch wurde mir auch nur eine Sekunde lang kalt. Im Gegenteil: die warmen Tücher wärmten wunderbar und verstärkten die entspannende Wirkung der Massage noch.
Im Hintergrund lief die ganze Zeit über sehr leise eine ruhige Entspannungsmusik – Musik, die ich im Alltag nie höre (aber vielleicht öfter mal hören sollte, um mich an die Massage zu erinnern), die jedoch merkwürdiger Weise gar nicht störte, sondern die Entspannung noch förderte.
Während dieser Massage fühlte ich mich das erste Mal seit langem wieder super wohl, entspannt, leicht und ausgeglichen – ein Gefühl, das mir schon fast verloren gegangen war. Irgendwie driftete ich ab, so ganz entspannt war es wirklich, als würde die Wirklichkeit ganz weit weg rücken – dies scheint jedoch nicht nur mir so gegangen zu sein, sondern regelmäßig zu passieren, denn die Masseuse kam zum Ende der Massage ganz leise zu meinem Kopf und schlug dann sanft eine Glocke. „So, jetzt wachen wir wieder auf und kommen ganz langsam zurück“ sagte sie. Ich musste darüber ziemlich lächeln
Nach der Massage hatte ich in einem Sessel noch einwenig Zeit, so langsam weiter zurück in die Wirklichkeit zu gleiten – warm eingepackt in einem gemütlichen Bademantel und mit vorgewärmten Pantöffelchen an den Füßen (da träume ich heute noch von
Abends war ich kurz vor meinem Freund daheim. Diesem hatte ich von meinem Massageausflug gar nichts erzählt, trotzdem fragte er nach dem hereinkommen direkt, ob etwas Besonderes gewesen sei. Ich würde so strahlen…
Die absolute Entspannung durch die Massage hat in meinem akuten Notfall echte Wunder bewirkt: Das Lächeln schwand kaum mehr aus meinem Gesicht, so selig war ich den ganzen Abend über. Auch in den nächsten Tagen spürte ich noch deutlich entspannende Nachwirkungen, sogar die Arbeit lief nun fast von alleine.
Fazit: Stress ist manchmal nicht vermeidbar, längere stressige Phasen auch nicht… aber: wenn weder Zeit noch Geld ausreichen, um Mal eben für zwei bis drei Tage auf eine Wellnessfarm zu verschwinden und sich wieder aufbauen zu lassen, dann ist eine professionelle Massage mindestens genauso gut!!!
PS: Wer nun gerne wissen möchte wo ich gewesen bin, der findet die Antwort hier , dort könnt ihr euch auch schon mal einwenig Entspannungsmusik anhören.


















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