[Advertorial] Da öffne ich letztens mein Mailfach und was sehe ich: Eine nette Anfrage dazu, ob ich nicht gerne eine neue Akupressurmatte testen möchte. Angeblich sind die Schweden von der Pranamatte bereits begeistert und nun möchte die Matte auch den deutschen Markt erobern. Bislang habe ich keinerlei Erfahrung mit Akupunktur bzw. Akupressur gemacht – aber da ich für Neues immer offen bin und mich das Thema grundsätzlich interessiert, habe ich natürlich gerne zugesagt. Als Ergebnis dürft ihr hier nun einen ganz ausführlichen Artikel über meine Testeindrücke lesen.
Was ist die Pranamatte?
Die Pranamatte ist (wie ich finde) eine kleine Wundermatte, die auf dem ersten Blick ganz unscheinbar ausschaut: Auf einem 75 mal 43 cm großen Stück Matte (die aus Baumwolle besteht), sind viele kreisrunde Nadelträger angebracht. Auf diesen Nagelträgern befinden sich noch viel mehr kleine Nadelspitzen aus ABS-Kunststoff.
Das hört sich für euch jetzt schrecklich, absolut nicht entspannend sondern eher nach Quälerei an? Weit gefehlt! Absolut daneben! Vielmehr ist das Gegenteil der Fall: Die Anwendung der Matte wirkt entspannend und ist sehr angenehm – ich habe es mir vor meinem Selbsttest auch nicht wirklich vorstellen können, aber diese Produktversprechen werden tatsächlich eingehalten.
Um auf der Pranamatte zu entspannen, wird sie einfach auf eine weiche Unterlage gelegt – je nach Belieben kann dies das Bett oder die Couch sein. Dann legt man sich darauf.In den Anwendungshinweisen steht, dass recht schmerzempfindliche Personen bei den ersten Anwendungen ruhig ein dünnes Tuch zwischen sich und die „Nadeln“ legen können, um eventuell aufkommende Schmerzen zu minimieren. Dann solle man sich in der Anfangsphase 10 bis 20 Minuten täglich darauf entspannen und diese Ruhezeit auf bis zu 30 / 40 Minuten ausdehnen.
Für das erste Probeliegen habe ich die Akupressurmatte auf das Bett gelegt und das Unterhemdchen erstmal angelassen. Gut, das tat nicht wirklich weh – also habe ich mich erhoben und dann noch mal mit nacktem Rücken auf die Matte gelegt. Dazu habe ich mich vor die Matte gesetzt und mich rückwärts abgerollt. Oh ja, im ersten Moment piekst das schon, wobei ich keine wirklichen Schmerzen, sondern nur ein Pieksen spüre, welches absolut erträglich ist. Ein paar Mal bewege ich mich hin und her und lege mich noch mal neu hin, dann habe ich endlich die richtige Position gefunden.Das Pieksen im Rücken verwandelt sich schnell: Statt Nadeln spüre ich nun eine wohlige Wärme. Dort, wo der Körper stärker auf den Plastiknadeln aufliegt, ist die Wärme stärker, teilweise schon leicht (angenehm) hitzig. Ich liebe alles, was wärmt und von daher habe ich mich genau in diesem Moment auch in die Pranamatte verliebt.
Schatz kam bei der Erstanwendung natürlich nachschauen, ob mit mir denn alles in Ordnung sei und als er meinen seligen Gesichtsausdruck sah, wollte er ebenfalls Probeliegen. Das ist gut, denn ich brauche für den Testbericht ja möglichst vielseitige Meinungen. Im Gegensatz zu mir ist mein Freund einwenig schmerzempfindlicher – trotzdem empfand auch er das Hinlegen nicht als unangenehm. Genau wie ich meinte er recht schnell: „Oh, das wird ja richtig schön warm!“
Nachdem ich die Akupressurmatte wieder für mich hatte, machte ich es mir richtig gemütlich: Streckte mich schön auf dem Bett aus, ließ mich zudecken, ließ die Gedanken einfach mal herumwandern, entspannte wunderbar und musste mich nach vierzig Minuten beinahe zwingen, von diesem Nadelbett wieder aufzustehen. Gerne wäre ich einfach liegen geblieben, aber ein paar Dingen waren ja noch zu erledigen. Nach dem Aufstehen kribbelte der Rücken noch ein Weilchen nach und es hatten sich kleine Abdrücke gebildet… macht aber nichts: Ich mag dieses Nachkribbeln Was bewirkt die Akupressurmatte für Zuhause?
Die Matte soll in erster Linie eine tiefe Entspannung fördern und idealer Weise täglich angewendet werden. Genaueres dazu, was Akupunktur im Detail für Wirkungen zugeschrieben werden gibt auf der sehr informativen Seite der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.
Nach der ersten Anwendung habe ich mich zwar nicht hellwach, aber auf jeden Fall etwas energiegeladener gefühlt. Die Wirkung war noch nicht überwältigend, aber der Effekt der Entspannung und „Energierückgewinnung“ soll ja durch die täglichen „Trainingseinheiten“ stärker werden… mal schauen, ich freue mich jedenfalls auf diese Auszeit, die von nun an fester Bestandteil meines Tagesplanes werden wird (allein das Liegen auf dem Nagelbett ist ja schon sehr entstressend)!
… bzw. werden sollte. Ich habe die Matte nun seit etwas über einer Woche hier und schaffte es leider nur jeden zweiten Tag sie anzuwenden. Trotzdem: Die 30 Minuten auf der Matte finde ich jedes Mal aufs Neue sehr entspannend. Einmal hatte ich vor der Anwendung leichte Rückenschmerzen und ich bilde mir ein, dass diese durch die Pranamatte gelindert worden sind.
Da meine persönliche und manchmal subjektive Meinung natürlich nicht „die Meinung schlechthin“ ist, habe ich die Matte zu einem Spieletreffen mitgenommen und dort sozusagen ein kleines Testliegen veranstaltet. Hier kommen die Eindrücke der Personen, die neben mir selbst und meinem Freund Testliegen durften:- Testperson 1 fühlte sich sofort wohl, nachdem er sich auf die Nadelspitzen gelegt hatte und bestätigte, dass sich der Rücken rasch angenehm gewärmt anfühlt. Ich glaube, er hätte mir meine Matte gerne ‚gemopst’

- Testperson 2 brachte es leider nicht über sich, sich ganz auf die Matte zu legen. Sie legte sich nur zum Teil auf die Akupressurmatte und meinte dann, das würde ihr doch zu sehr pieksen. Ich meine, mit einem ganz klein wenig Überwindung wäre es ihr bestimmt leicht gefallen, eine richtige und gemütliche Position zu finden, doch sie wollte nicht mehr….
- Testperson 3 spürte zwar merkwürdiger Weise als einzige keine Wärmewirkung, wollte aber trotzdem gar nicht mehr aufstehen
Alles in allem: Mit einer einziges Ausnahme mögen wir die Matte. Wobei ich für mich festgestellt habe, dass es mir wirklich am meisten bringt, wenn ich den nackten Rücken auflege. Mit Kleidung spüre ich die Nadeln kaum. Zwischendurch habe ich auch mal die Unter- und Oberschenkel aufgelegt, doch dies brachte mir persönlich nichts. Was aber Spaß macht und für den ein oder anderen kleinen Energiekick sorgte war, einfach mit den Handflächen auf die Akuppressurnadeln zu drücken und immer wieder neue Punkte an den Händen zu „aktivieren“.
Was ich mir vom Hersteller wünschen würde, wäre eine Schlaufe oder ähnliches, um die Matte einfach über einem Kleiderbügel hängend im Schrank aufbewahren zu können, sonst gibt es lediglich Lob!
Bildquelle: Pranamatte.de 2009 / LICHTENBERG & GRAY PRODUCTIONS GMBH



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