Nov
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Bis der Kriminalroman „Das Geld war schmutzig“ von Richard Stark und ich Freunde wurden, brauchte es einige Seiten. Anfangs erschien mir der Sprachgebrauch etwas zu nüchtern, distanziert, irgendwie abgehackt. Zudem wurden gleich zu Beginn so viele Personen (in undurchsichtigen Verstrickungen) eingeführt, das sich bald fürchtete den Überblick zu verlieren bzw. den gemütlichen Einstieg in den letzen Teil der Parker-Triologie verpasst zu haben. Doch nach ein paar Seiten mehr verschwand dieses Gefühl und der Lesebann hatte mich gepackt. In einem Parker-Roman spielt natürlich Parker die Hauptrolle: Ein Ganove, der zusammen mit zwei Komplizen einen Geldtransport ausgeraubt hat. Der Überfall ist gelungen, die Beute versteckt. Soweit, so gut. Doch: Wie soll Parker es nun schaffen, an das Bargeld zu kommen?
Die drei Komplizen leiden nämlich plötzlich an akutem Vertrauensschwund. Und gegen den Willen von Parker ist auf einmal auch noch eine Kopfgeldjägerin mit von der Partie und möchte sich einen Teil der Beute sichern. Falsch: Sie möchte nicht, sie besteht darauf und gegen ihre Argumente sind die Bankräuber machtlos.
Zu allem Überfluss gibt es eine enorme Polizeipräsenz rund um das Geldversteck… Einfach in das verlassene Gebäude hinein spazieren und die Geldkartons mitnehmen ist da nicht. Vor allen Dingen: Wie soll denn die Beute überhaupt flüssig gemacht werden? Ein Komplize wurde ja bereits geschnappt, da er mit einem der durchnummerierten Scheine einkaufen wollte…
Fragen über Fragen – die ich euch hier und jetzt aber nicht beantworte! Denn dann wäre ja euer Lesespaß dahin
PS: Falls ihr gerne mal in das Buch hineinschnuppern möchtet, kommt ihr hier zur Leseprobe.
PSS: In der englischsprachigen Originalausgabe lautete der Buchtitel „Dirty Money“. Ich finde, dieser Titel verspricht viel eher die enthaltene Unterhaltung und Spannung, als es der doch etwas langatmige „Das Geld war schmutzig“ –Titel der deutschen Ausgabe. Hier hätte man den englischen Buchtitel ruhig übernehmen können.
Zu allem Überfluss gibt es eine enorme Polizeipräsenz rund um das Geldversteck… Einfach in das verlassene Gebäude hinein spazieren und die Geldkartons mitnehmen ist da nicht. Vor allen Dingen: Wie soll denn die Beute überhaupt flüssig gemacht werden? Ein Komplize wurde ja bereits geschnappt, da er mit einem der durchnummerierten Scheine einkaufen wollte…
Fragen über Fragen – die ich euch hier und jetzt aber nicht beantworte! Denn dann wäre ja euer Lesespaß dahin
PS: Falls ihr gerne mal in das Buch hineinschnuppern möchtet, kommt ihr hier zur Leseprobe.
PSS: In der englischsprachigen Originalausgabe lautete der Buchtitel „Dirty Money“. Ich finde, dieser Titel verspricht viel eher die enthaltene Unterhaltung und Spannung, als es der doch etwas langatmige „Das Geld war schmutzig“ –Titel der deutschen Ausgabe. Hier hätte man den englischen Buchtitel ruhig übernehmen können.



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