Dez
10
Vampir zu sein ist doof, langweilig, nervig! Meint Nina, denn sie ist eine Vampirin, eine abstinente Vampirin um genau zu sein und kann sich mit ihrer Verwandlung so gar nicht abfinden. Dauernd ist sie müde, erschöpft und oftmals muss sie sich übergeben. Ihre Nahrungsmittelergänzungen und das tägliche Meerschweinchenfrühstück ekeln sie an. Die Treffen der Selbsthilfegruppe nerven sie und wenn sie nicht nerven, dann sind sie langweilig. Nina ist nämlich Mitglied der Gruppe abstinenter Vampire, die alle gegenseitig darauf aufpassen, dass niemand seinem Durst nach menschlichem Blut nachgibt und die Vampirinfektion weiter trägt. Dazu gehört es leider auch, weitgehend im Abseits zu leben: Niemand der Gruppe darf alleine vor die Tür, der Besuch von Kinos, Nachtclubs, Diskotheken etc. ist untersagt… das Leben beschränkt sich weitgehend auf surfen im Internet und das Anschauen dämlicher Fernsehserien.
Doch dann wird Ninas Leben doch noch spannend: Als ein Gruppenmitglied mit einer silbernen Kugel erschossen wird und Nina mit ihren Freunden nur noch ein Häufchen Asche im Sarg des verhassten Vampirs findet, bekommen alle Angst. Geht da ein Vampirjäger um? Hat der Mörder auch ihre Adressen? Sind sie noch sicher?
"Ein Anti-Helden-Roman: „Blutsbande – Bekenntnisse einer Vampirin“" vollständig lesen


