Sep
21
Auf den neuen Roman „Die Melonenschmugglerin“ von Anette Göttlicher bin ich eher zufällig gestoßen. Eine Leseprobe vom „Buchhändler meines Vertrauens“ hatte mich dermaßen in den Bann gezogen, dass ich anschließend das ganze Buch lesen wollte. Ich suchte eher kurzweiligen, leichten, unterhaltsamen Lesestoff – einen Roman also, der sich super nebenbei lesen lässt und „Die Melonenschmugglerin“ hat genau dies geboten.Anette Göttlicher erzählt in einem manchmal sehr lockeren, nachdenklichen und amüsanten Ton die Geschichte von Charlotte. Die steht gerade an einem Punkt in ihrem Leben, an welchem sie Entscheidungen mit enormen Konsequenzen zu treffen hat – was gar nicht so einfach ist, wenn einen die Hormone gerade mächtig durchschütteln.
Nach etlichen Fehlversuchen ist es Charlotte und ihrem langjährigen Lebenspartner Frank endlich gelungen Nachwuchs zu zeugen. Die Leserin bekommt sehr nah mit, wie diese kleine „Erdnuss“ im Bauch der Protagonistin größer und lebendiger wird und wie sich mehr und mehr Muttergefühle ausbreiten.
Das ist schön, das ist gut und eigentlich sollte damit auch in Charlottes Leben alles gut sein. Der Mann fürs Leben scheint gefunden und das ersehnte Kind ist unterwegs. Oder doch nicht? Ist Frank denn jetzt wirklich derjenige welche? Der Mann, der von nun an tatsächlich der Einzige sein soll, neben dem sie aufwacht, mit dem sie intim ist, mit dem sie in den Urlaub fährt und Zukunftspläne schmiedet? Es ist ja schön, dass Frank sich freut… dass er Charlotte liebt… aber er ist manchmal auch so nüchtern, er ist so vertraut… alles ist Routine! Soll das wirklich alles sein? Soll er der letzte Mann in Charlottes Leben sein?!
Diese Zweifel allein wären vielleicht noch zu ertragen. Vielleicht könnte Charlotte sie einfach verdrängen und hoffen, dass sie da gerade bloß von den Schwangerschaftshormonen durcheinander gewirbelt wird.
Doch es wirbelt noch mehr: Ihr Sandkastenfreund Tom kümmert sich im Laufe der Schwangerschaft mehr um Charlotte als Frank. Tom ist interessiert, einfühlsam, denkt an alle Termine und weiß, wie er die vor Sorge geschüttelte Charlotte beruhigen kann, wenn mal wieder ein Termin beim Frauenarzt ansteht. Und seine Fußmassagen sind wunderbar! Vor allen Dingen ist er tatsächlich verliebt… und Charlotte merkt irgendwann, dass es ihr eigentlich ebenso geht. Aber da ist ja noch Frank und das ungeborene Kind… und solche eine Entscheidung will ja auch gut überlegt sein!
Wie oben schon erwähnt, liest sich der Roman sehr gut. Alles ist flüssig erzählt, es gelingt wunderbar, sich in die Protagonistin hinein zu versetzen und mit ihr zu fühlen, zu bangen und zu hoffen! Im Bereich leichte Unterhaltungslektüre gibt es von mir die volle Punktzahl!
Das ist schön, das ist gut und eigentlich sollte damit auch in Charlottes Leben alles gut sein. Der Mann fürs Leben scheint gefunden und das ersehnte Kind ist unterwegs. Oder doch nicht? Ist Frank denn jetzt wirklich derjenige welche? Der Mann, der von nun an tatsächlich der Einzige sein soll, neben dem sie aufwacht, mit dem sie intim ist, mit dem sie in den Urlaub fährt und Zukunftspläne schmiedet? Es ist ja schön, dass Frank sich freut… dass er Charlotte liebt… aber er ist manchmal auch so nüchtern, er ist so vertraut… alles ist Routine! Soll das wirklich alles sein? Soll er der letzte Mann in Charlottes Leben sein?!Diese Zweifel allein wären vielleicht noch zu ertragen. Vielleicht könnte Charlotte sie einfach verdrängen und hoffen, dass sie da gerade bloß von den Schwangerschaftshormonen durcheinander gewirbelt wird.
Doch es wirbelt noch mehr: Ihr Sandkastenfreund Tom kümmert sich im Laufe der Schwangerschaft mehr um Charlotte als Frank. Tom ist interessiert, einfühlsam, denkt an alle Termine und weiß, wie er die vor Sorge geschüttelte Charlotte beruhigen kann, wenn mal wieder ein Termin beim Frauenarzt ansteht. Und seine Fußmassagen sind wunderbar! Vor allen Dingen ist er tatsächlich verliebt… und Charlotte merkt irgendwann, dass es ihr eigentlich ebenso geht. Aber da ist ja noch Frank und das ungeborene Kind… und solche eine Entscheidung will ja auch gut überlegt sein!
Wie oben schon erwähnt, liest sich der Roman sehr gut. Alles ist flüssig erzählt, es gelingt wunderbar, sich in die Protagonistin hinein zu versetzen und mit ihr zu fühlen, zu bangen und zu hoffen! Im Bereich leichte Unterhaltungslektüre gibt es von mir die volle Punktzahl!

















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