Jul
30
Gestern „traf“ es mich gleich zweimal: zuerst gab es eine etwas merkwürdige Begegnung mit einem Fremden, dann ein Telefonat mit etwas irritierendem Anfang…
Zuerst musste ich ein Päckchen aufgeben. Um dieses vor Regen zu schützen und weil es sonst schlecht zu tragen gewesen wäre, hatte ich es in einer großen Tragetasche aus einem holländischen Supermarkt verstaut. Die Tasche könnt ihr euch in etwa vorstellen, wie eine der blauen Ikea-Taschen (nur etwas bunter und in der normalen viereckigen Taschenform).
Ich ging also in das Lädchen; vor mir war noch ein Herr mittleren Alters, der gerade seine Ware bezahlte. Nach dem Kassiervorgang drehte er sich um und sah mich an, sein Blick traf die Tasche in meinen Händen, wanderte von unten nach oben und ging wieder zur Tasche. Endlose Sekunden vergingen, während ich mich gemustert fühlte.
„Super de Boer“ sagte er (so heißt der Laden, aus dem ich die Tasche habe, was auch groß drauf steht).
„Ja, das war ein sehr schöner Urlaub“ – mehr fiel mir spontan nicht ein.
Der Herr schaute weiter auf die Tasche.
„Die Tasche ist sehr praktisch“, sagte ich, um die komische Situation etwas zu lösen.
Der Herr schaute noch einmal von oben nach unten, schaute mir eine scheinbare Ewigkeit in die Augen…. Sein Gesichtsausdruck sagte mir gar nichts.
„Und stark“ sagte er – wohl auf die Tasche bezogen, guckte mich noch ein paar Sekunden länger an, schaute noch mal von unten nach oben, blickte ein letztes Mal auf die Tasche und ging dann aus dem Laden…
Ähhh…okay… mir kam diese „Begegnung“ ewig vor…
Später am Tag musste ich etwas in Erfahrung bringen. Da der Ansprechpartner, der mein Anliegen hätte bearbeiten können gerade im Gespräch war, wurde meine Nummer notiert. Man würde sich melden, hieß es. Es verging etwa eine dreiviertel Stunde, dann klingelte das Telefon. Der junge Herr sprach zunächst sehr schnell und mein Gehirn versuchte, aus der schnellen Wortfolge einen sinnvollen Satz zu bilden.
„Hallo, hier ist X. Darf ich Sie zurückrufen?“ verstand ich, stockte kurz und antwortete
„Ja, dürfen Sie… ähm… das tun Sie doch gerade????“
Stille. Keiner sagt was.
Dann dämmerte es mir, der Satz hatte wohl geheißen „Ich darf Sie zurückrufen?“ und beinhaltete die Aussage: „Ich soll Sie zurückrufen, weiß aber grad gar nicht, worum es geht“. Nachdem ich das erstmal verstanden hatte, lief das Gespräch super
Nachtrag: Wie gewünscht, habe ich inzwischen das Foto der „Super-Tragetasche“ nachgereicht. Falls ihr euch die Tasche genauer ansehen möchtet, klickt einfach auf das Foto – dann wird das kleine Bild ganz groß
„Super de Boer“ sagte er (so heißt der Laden, aus dem ich die Tasche habe, was auch groß drauf steht).
„Ja, das war ein sehr schöner Urlaub“ – mehr fiel mir spontan nicht ein.
Der Herr schaute weiter auf die Tasche.
„Die Tasche ist sehr praktisch“, sagte ich, um die komische Situation etwas zu lösen.
Der Herr schaute noch einmal von oben nach unten, schaute mir eine scheinbare Ewigkeit in die Augen…. Sein Gesichtsausdruck sagte mir gar nichts.
„Und stark“ sagte er – wohl auf die Tasche bezogen, guckte mich noch ein paar Sekunden länger an, schaute noch mal von unten nach oben, blickte ein letztes Mal auf die Tasche und ging dann aus dem Laden…
Ähhh…okay… mir kam diese „Begegnung“ ewig vor…
Später am Tag musste ich etwas in Erfahrung bringen. Da der Ansprechpartner, der mein Anliegen hätte bearbeiten können gerade im Gespräch war, wurde meine Nummer notiert. Man würde sich melden, hieß es. Es verging etwa eine dreiviertel Stunde, dann klingelte das Telefon. Der junge Herr sprach zunächst sehr schnell und mein Gehirn versuchte, aus der schnellen Wortfolge einen sinnvollen Satz zu bilden.
„Hallo, hier ist X. Darf ich Sie zurückrufen?“ verstand ich, stockte kurz und antwortete
„Ja, dürfen Sie… ähm… das tun Sie doch gerade????“
Stille. Keiner sagt was.
Dann dämmerte es mir, der Satz hatte wohl geheißen „Ich darf Sie zurückrufen?“ und beinhaltete die Aussage: „Ich soll Sie zurückrufen, weiß aber grad gar nicht, worum es geht“. Nachdem ich das erstmal verstanden hatte, lief das Gespräch super
Nachtrag: Wie gewünscht, habe ich inzwischen das Foto der „Super-Tragetasche“ nachgereicht. Falls ihr euch die Tasche genauer ansehen möchtet, klickt einfach auf das Foto – dann wird das kleine Bild ganz groß
Tags für diesen Artikel: Alltag



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