Nun kann man das präparierte Buch an einem Ort seiner Wahl „aussetzen“, d.h. es zum Beispiel an der Uni, in einem Cafe oder sonst wo liegen lassen. Die Hoffnung ist nun, dass der-jenige, der das Buch findet, seinen Fund auf der BookCrossing-Seite registriert, sich also sozusagen als Finder zu erkennen gibt. Idealer Weise wird das Buch nach dem Lesen auch von dem Finder wieder ausgesetzt. Wenn alles klappt, lässt sich auf der Website der Weg des Buches verfolgen. Im Großen und Ganzen finde ich diese Idee recht nett. Allerdings befürchte ich, dass viele BookCrossing-Finder ihre Fundstücke nicht registrieren… immerhin muss der Finder schon besonders internetaffin sein und darüber hinaus zumindest über rudimentäre Englischkenntnisse verfügen. Die Hauptseite ist nämlich weitestgehend auf Englisch – d.h. genau genommen ist sie komplett in einfachem Englisch verfasst. Aber keine Sorge, hat man die Registrierung hinter sich gebracht, kann man sich im deutschen Unterform ganz gut austauschen.
Zusätzlich hat das BookCrossing-Projekt auch eine deutschsprachige Support-Seite : Die Seite bietet eine kurze Übersicht, beantwortet häufig gestellten Fragen und liefert die ein oder andere Statistik. Bücher werden aber weiterhin über die englischsprachige Hauptseite registriert und nur dort ist meines Wissens auch das Forum zu finden.
Mal schauen, vielleicht werde ich ja demnächst das ein oder andere Buch in die freie Wildbahn setzen. Bloß muss ich erstmal schauen, was ich denn überhaupt gehen lassen möchte, denn an den meisten Büchern (vor allem an denen, die ich gerne gelesen habe) hänge ich doch mehr oder weniger doll…
Ach so: Natürlich findet ihr auf der BookCrossing-Seite auch Informationen darüber, wo Bücher ausgesetzt worden sind und könnt dementsprechend auf die Jagd gehen.
Wie ist es mit euch:
Habt ihr schon mal von BookCrossing gehört, vielleicht sogar schon mitgemacht oder so ein Buch zufällig gefunden? Was haltet ihr von dieser Idee des „Bücher-Verschenkens“? Wärt ihr bereit, eure Bücher einfach so auszusetzen oder sammelt ihr lieber im Bücherregal? Oder verkauft ihr doch lieber die Bücher, um den Erlös in neuen Lesestoff zu investieren?
Was schreiben andere Blogs zum Thema „BookCrossing“?



0 Trackbacks