Ich hatte mich vor wenigen Wochen in der Absolutely-Vip Beauty-Lounge angemeldet und … genau: kurz darauf kam als Willkommensgeschenk die Telescopic Mascara hier an
Nun könnt ihr natürlich dem unten stehenden Testbericht entnehmen, dass ich von ebendieser Wimperntusche wenig begeistert gewesen bin. Während ich noch überlege, was ich nun mit meinem L’Oreal Willkommensgeschenk anfangen soll, könnt ihr euch ja bei Bedarf ebenfalls als VIP anmelden (ist natürlich kostenlos), auf euer Geschenk warten und euch dann eine eigene Meinung bilden.
Wie lange es genau diese Wimperntusche noch als Geschenk geben wird, kann ich natürlich nicht prophezeien, aber da sie es schon ein ganzes Weilchen lang ist, gehe ich davon aus, dass so bald auch nichts daran geändert wird. Wer gegenteilige Infos bekommt, darf sie gerne in den Kommentaren mitteilen.
Hier geht’s weiter zum ursprünglichen Artikel:
Wie Wimperntusche mit dem Igel-artigen Wimpernbürstchen verspricht „perfekt entfaltete Wimpern“ und einen „spektakulären Blick“. Hält sie das Versprechen?
Was mir beim näheren Betrachten der neuen L’oréal Wimperntusche als erstes auffällt ist, dass das Wimpernbürstchen gar nicht rot ist, wie in der Werbung, sondern schwarz – wie alle anderen Bürsten wohl auch. Als nächstes fiel mir auf, dass der Stab des Tuschebürstchens wirklich teleskopisch lang ist, was mir das Auftragen der Wimperntusche nicht gerade vereinfacht. Persönlich sind mir kurze oder zumindest nicht teleskopisch lange Tuschestäbe lieber.
Nach dem ersten tuschen mit der Telescopic Explosion Mascara sehe ich keinen großen Effekt, den eine günstige Wimperntusche nicht ebenso gut hin bekommen hätte. Die Wimpern sind sauber getrennt und erscheinen vielleicht minimal verlängert. Erkennbar mehr Volumen hat mein oberer Wimpernkranz nicht erhalten.
Wie immer, wenn ich meine Wimpern tusche, trage ich nach der ersten noch eine zweite Schicht Mascara auf, um ein intensiveres Ergebnis zu erhalten. Während ein zweimaliges Auftragen den Effekt der meisten Wimperntuschen verbessert, führte der erste Zweitauftrag mit der Telescopic Explosion zu einem mittleren Katastrophen-Ergebnis: Die Wimpern verklebten sehr stark – was wahrscheinlich nach dichteren, voluminöseren Wimpern aussehen sollte, erschien schlichtweg verklebt und sah recht laienhaft geschminkt aus. Mit einem Kämmchen habe ich die Wimpern nicht voneinander lösen können, da hätte ich alle verklebten Wimpern einzeln mit einem Zahnstocher trennen müssen… dies habe ich jedoch gelassen, da ich an diesem Tage glücklicher Weise nicht vor die Tür gehen musste. Was mich an diesem ersten Testtag am meisten störte war, dass ich nach dem zweiten Tuscheauftrag einen permanenten Wimpernschatten im Blickfeld hatte.
Da mir dieses Ergebnis zu schlecht erschien, um wirklich Standart für eine doch eher teure Mascara von L’oreal zu sein, habe ich in den nächsten Tagen weiter getestet: Nach dem ersten eindeutigen Fehlversuch kam ich in den nächsten Tagen schon besser mit der Telescopic klar. Sie neigt zwar beim Zweitauftrag immer noch einwenig mehr als andere Wimperntuschen dazu, die Wimpern erstmal zu verkleben, doch ich schaffte es nun, diesen Verklebe-Effekt wegzubürsten, so dass letztendlich alles in Ordnung und das Ergebnis sauber ist.
Fazit: Wird die Telescopic Explosion Wimperntusche nur einmal aufgetragen, ist der Effekt minimal. Wem dieses Ergebnis ausreicht (nämlich dass die Wimpern nun deutlich schwarz sind), kann diesen Effekt auch mit beinahe jeder günstigen Drogeriemarkt-Wimperntusche erreichen.
Wer lernt, mit dieser Tusche geschickt umzugehen, kann beim zweiten Auftrag durchaus schön definierte Wimpern hinbekommen. Solange keine False-Lashes-Optik erwartet wird, wird die L’oreal Wimperntusche wohl überzeugen. Allerdings: Im mittleren Preissegment gibt es etliche Tuschen die ich aufgrund ihrer Form einfacher zu handhaben finde und die im Endeffekt zu demselben Ergebnis führen.



01.08.2009 08:58:20
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